Sonntag, 11. Januar 2015

Meine JellyRoll und ich...

Als ich mich im Sommer mit Katharina von 4 Freizeiten in Hamburg zum Bummeln traf, habe ich unter anderem diese tolle JellyRoll erstanden.




Der Anblick hat mich so verzückt, dass ich überhaupt nicht gewagt habe, sie zu öffnen…
Eigentlich kurios, denn so wusste ich gar nicht, was mich im Inneren tatsächlich für Stoffe erwarten.
Ich hatte keine Ahnung, ob sie mir gefallen würden, konnte keine Ideen entwickeln, wie ich die Streifen lege.

Zur Erklärung für alle nicht Patchworker (bisher zählte ich übrigens auch dazu :-):
Eine JellyRoll besteht aus 40 fertig zugeschnittenen Streifen, die ca 6 cm hoch und 110 cm lang sind. Die Stoffdesigns und Farben harmonieren miteinander und lassen sich so gut verarbeiten. Die Streifen werden so hübsch aufgerollt verkauft und man kann im Prinzip gleich anfangen zu nähen.



Patty Doo hat das in einem Dawanda - Nähvideo demonstriert, wie man schnell und easy peasy eine Patchworkdecke aus einer JellyRoll nähen kann. Mir war allerdings schon beim gucken des Videos klar, dass mir das zu einfach ist und wohl auch zu bunt.

Also blieb die Rolle zu, ich erfreute mich an ihrem Anblick und pinnte munter Patchworkdecken auf mein gleichnamiges Pinterestboard - eine schöner als die Andere und ich hatte immer noch keine Ahnung, wie ich starten sollte.



Gestern habe ich es dann einfach gewagt! Ich hatte beschlossen, dass diese Decke sich beim Nähen entwickeln darf. Schließlich ist es meine erste aus einer JellyRoll. Und gut abgelagert war die Rolle nun  auch und ich wollte meine schönen gehorteten Materialien verarbeiten und nicht beim nächsten Hochwasser absaufen lassen. Also habe ich beschlossen, das stürmische Wochenende zu nutzen. (Auf Grund des überaus bescheidenen Wetters und der extrem wechselhaften Lichtverhältnisse, sind die Fotos zum Teil von nicht so toller Qualität…. is jetzt so… ließ sich nicht ändern…)

Erstmal habe ich die Rolle geöffnet und vorsichtig entfaltet. Dann habe ich die Streifen auseinander genommen und neu zusammen gelegt. Ich wollte zwei größere Deckenteile erstmal auf diese Weise zusammen nähen und sehen, wie es wirkt.



Das Ergebnis fand zwar bei meinen Kindern gefallen, aber mir war das viel zu bunt. Und irgendwie auch zu einfach… nur aneinander nähen, dass kann ja jeder. Ich meine, ich hatte keine Stoffe selbst ausgesucht, nix geschnitten bisher. Nee, jetzt musste was passieren.

seht ihr die Füsse von meinem neuen Stativ? Ich komme jetzt auf knapp 190 cm! …und brauch einen Hocker :-)

Also habe ich alle Schneidematten, die ich finden konnte, aneinander gelegt und dann habe ich die Stücke längs in 15 cm breite Streifen geschnitten. Diese habe ich dann kombiniert, mit denen des zweiten Stückes, zu einem doppelt so langen Streifen zusammen genäht. Ich hatte dann 6 (7 eigentlich, aber bei einem Streifen habe ich falsch geschnitten…) Streifen à 15 cm x 190 cm.


Ähem… dass ist jetzt natürlich noch bunter… Aber ich hab da schon was in petto…

Der 2.Teil folgt dann beim nächsten Mal ( ich hoffe, dann mal auf gutes Licht, denn der nächste Teil liegt schon zusammengenäht und gebügelt da, aber nun ist es definitiv zu dunkel…

Claudia

Kommentare:

  1. Hallo auf den Deich, also ich finde die Decke schon jetzt toll, so schön bunt. Bin gespannt, was wie sie fertig aussieht. Viel Spaß beim weiternähen und Danke fürs erwähnen und verlinken. Liebe Grüße, Katharina

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  2. Claudia, die Dcke wird bestimmt ganz toll. Ich bin sehr gespannt, wobei ich auch finde, dass bunt zu Dir passt.

    Liebe Grüße

    Vanessa

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