Montag, 12. Februar 2018

12 von 12 im Februar

Zu den 12 von 12 von Draußen nur Kännchen gibt es heute Fotos und Einblicke in meinen Tag...  

Es begann mit einem Feuer im alten Schwedenofen gegen die winterliche Kälte draußen.


... schön warm anziehen und dann raus...


 ... Hundespaziergang zu einem Tee bei meiner Freundin...



... danach "shoppen" im Dorfladen ...





... beim Geschirr bin ich Standhaft geblieben ...


... bei den Blumen nicht...


...zwischendurch einen Kaffee in den Lieblingsbechern von Broste...


und dann ein heftiger Hagelschauer, der alles in Windeseile weiß macht und glücklicherweise die Kleene um Haaresbreite verschont hat und eine halbe Stunde später allerschönster Sonnenschein...


In der nächsten Kaffeepause dann Projektplanung für den nächsten Pulli... eher schlicht in Blau-Grautönen ?


Oder doch mit einem Farbtupfer?


Und noch ein bisschen aufräumen und ausmisten... natürlich nicht ohne noch mal durchzublättern...

Und jetzt nach dem Blogpost mit dem Strickzeug ab aufs Sofa

Machts euch gemütlich!

Mittwoch, 7. Februar 2018

Me Made Mittwoch mit meinem neuen Childhood Sweater

Draußen sind Minus 10 Grad und ich freue mich trotz Eiskratzen und rotgefrorener Nase, denn ich mag alle Jahreszeiten, wenn das Wetter sich dann auch so verhält, wie man es der Jahreszeit gemäß erwartet... Und jetzt fühlt es sich endlich wie Winter an! Zeit für Wollpullis, drinnen wie draußen.
Neu im Schrank ist der Childhood Sweater von AnkeStrick. Kurz vor Jahresende begonnen, habe ich ihn im Januar fertig bekommen. Der erste fertige Strickpullover im neuen Jahr!




Es war spontane Liebe. Ein bisschen Oversized, nicht zu dick, aber mit einem Turtelneck. Die Passform nicht ganz so gewöhnlich, man beachte die Schulterkonstruktion, eine fallende Sattlerschulter,  und deshalb spannend beim Stricken. Mit verkürzten Reihen wird der Nacken ausgearbeitet. Der Childhood Sweater wird top-down gestrickt und kommt ohne eine einzige Naht aus.


Total happy war ich, dass ich die Wolle aus meinem Stuff nehmen konnte. Ich hatte mich auf Ravelry in das Model einer Strickerin verliebt.  Das Hellgrau ihres Pullovers war so schön, die Struktur der Wolle kam so schön rüber und einmal mehr war klar, ich möchte auch so einen Pulli haben . Als ich schaute, welche Wolle sie verstrickt hatte fiel mir ein, dass da doch noch Isager Tweed in der Kommode war - eigentlich gekauft für ein anderes Projekt, bei dem ich mich dann aber umentschied. Und jetzt hatte ich mein Projekt für das schöne Garn gefunden. Perfekt! Das Isager Tweed ist wunderschön. Die 70% Wolle und 30% Mohair sind angenehm zu verstricken und toll zu tragen. Das Blau mit seiner leichten Struktur gefällt mir ausgesprochen gut und irgendwann werde ich auch noch mal das schöne Lichtgrau verstricken!



Ich habe eine Größe L gestrickt, allerdings im Schulterbereich eine XL, damit die Oberarme nicht so eng werden. Die Schnittkonstruktion von Anke lässt diese Möglichkeit zu, Anpassungen sind gut beschrieben und wirklich leicht zu machen. Wenn ich mir die Fotos so anschaue, hätte ich allerdings nicht so viele Maschen für die Arme gebraucht. Der schöne schmale Schnitt der Ärmel, den Anke vorsieht wird so nicht mehr deutlich.

Ich bin wirklich begeistert von dem Pulli. Zum Nachmachen empfohlen. Bis jetzt ist die Anleitung allerdings nur in Englisch erhältlich, aber Englische Anleitungen sind nicht schwer. Und bestimmt gibt es sie auch bald in deutsch.

Verlinkt mit dem MeMadeMittwoch , Auf den Nadeln im Februar und Liebste Maschen





Freitag, 2. Februar 2018

Goodbye Januar - Hello Februar

So langsam lassen sich die hellen Stunden am Tag wieder besser nutzen. Es ist deutlich spürbar, wie es jeden Tag ein bisschen mehr wird. Doch noch immer lässt sich der Winter nicht wirklich blicken. Eher sind die Wiesen und Felder quatschnass und ein anhaltener Frost ist nicht in Sicht.


Wie schön, dass wir im Januar wenigsten einen Hauch von Winter hatten. Da schmeckten die Zimtschnecken am Strand noch einmal so gut, die Vögel freuten sich über mein DIY, Jette und die Schafe ließen sich die Schneeflocken um die Schnauze wirbeln und ich habe mein erstes Dinkel - Joghurtbrot nach einem Rezept von Relleomein gleich zweimal gebacken, weil im Winter warmes Brot mit einem Klecks Butter einfach die Krönung ist.




Für den Februar wünsche ich mir noch ein paar Tage Schnee und gerne auch schön frostige Temperaturen, damit der Boden endlich mal friert und gut betretbar ist. Und gegen Schlittschuhfahren auf dem See hätte ich auch nichts einzuwenden. Außerdem kann ich dann weiter an den perfekten Handschuhen für mich arbeiten. Die Shine Mittens sind schon sehr schön, aber die gehören jetzt Stine.

 Meinen ersten Pullover habe ich Ende Januar fertig gestrickt. Es ist der Childhood Sweater von AnkeStrick. Er ist inzwischen gewaschen und geblockt und wird in den nächsten Tagen fotografiert.


Mein Februar Projekt ist der Treysta von Jennifer Steingass. Die Passe ist bereits fertig und ich hatte schon großen Spaß in den letzten beiden Tagen. Ich bin gespannt, was der Februar noch bereit hält.

Am Wochenende geht es nach Dänemark zur Formland, auf der Suche nach neuen Designideen und jeder Menge schöner Inspirationen. Im Zimmer der Girls ist gerade wieder Platz für schöne neue Ideen.

Und weil der Winter die Zeit für gemütliche Stunden ist, habe ich schon Stoff für ein paar neue Kissen und einen neuen Sitzsackbezug hier. Dann kann ich mit den Girls zusammen abhängen, schöne Filme gucken oder eines der vielen Hörbücher hören, die hier gerade angesagt sind. Zum Beispiel Scarry Harry. Ein herrliches Hörbuch für Kids ab 10.

Außerdem freue ich mich darauf neue Brotsorten auszuprobieren. Wenn ihr Tipps für schöne Sauerteigbrote habt, immer her damit!

Ich wünsche euch ein fantastisches Wochenende 
         
Claudia

Sonntag, 28. Januar 2018

Tagliatelle mit Rosenkohl - unser liebstes WInternudelgericht

Winterzeit ist für mich auch Rosenkohlzeit und deshalb liebe ich dieses wunderbar wärmende Nudelgericht mit Rosenkohl, Sahne in der Soße und obendrauf knusprigem Speck.

Und weil es hier schon lange kein Rezept mehr gab, habe ich mein Mittagessen heute mal fix fotografiert... so fix, dass dank des schon wieder schwindenen Lichts das ganze nicht scharf geworden ist, was ich aber leider erst zu spät gesehen habe... tut dem Gericht aber keinen Abbruch, deshalb kommt jetzt hier das Rezept.


Zutaten für 4 Personen:
500 g Tagliatelle
300 g Rosenkohl
1 Zwiebel
200 g Baconstreifen
1 TL Butterfett
250 g Gemüsebrühe
250 g Sahne
Salz, Pfeffer und Muskat

Den Rosenkohl bissfest dünsten. Zeitgleich, die Baconstreifen in heißem Butterfett auslassen und knusprig braten. Dann diesen herausnehmen und warm halten.
Die kleingeschnittenen Zwiebeln hineingeben und glasig schwitzen, mit der Brühe und der Sahne ablöschen, mit Pfeffer und Salz würzen. Leicht köcheln lassen für 5 Minuten. Dann den Rosenkohl dazugeben. Weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen und mit Muskat abschmecken. Zeitgleich die Tagliatelle kochen.
Die Nudeln untermengen, auf Teller verteilen und mit dem Bacon bestreut servieren



Und weil alle Pasta lieben verlinke ich mein Rezept bei Clarettis Pastarezeptsammlung "Alle lieben Pasta", denn das Thema ist im Januar Gemüse und das passt ja gut.

Ach ja, und weil nicht alle Rosenkohl lieben habe ich hier noch einen Tipp: Für meine Töchter mache ich eine zweite Pfanne mit Brokkoli. Sie lieben es

Mittwoch, 24. Januar 2018

Achtzehn Wünsche für ZWEITAUSEND18

Schwupps ist der erste Monat rum, es gab eine Million Blogbeiträge zu guten Vorsätzen, neuen Ideen für dieses Jahr und am 17. Januar wurde ja der Wirf-Deine-Neujahrsvorsätze-über-Bord-Tag (engl. Ditch New Years Resolution Day) gefeiert. Was habt ihr denn schon so über Bord geschmissen? Mein liebster Beitrag zu all diesen Vorsätzen ist ja Mobeads Beitrag  "Vom Vorsätze-fürs-neue-Jahr-Bullshit und dem Lemming Syndrom" Unbedingt lesenswert!


Nachdem mir das letzte Jahr ja gründlich die gute Laune verhagelt hat und einmal mehr gezeigt hat, das Pläne nur dazu da sind, damit einer kommen kann und sie über den Haufen schmeißt, mache ich keine Pläne mehr. Ich habe eine Zeitlang mich sogar geweigert den Kalender anständig zu führen... ist aber nicht gut gegangen ...Grrr. Deshalb habe ich mir Melanie Garanins Kalender ausgedruckt. Den bekommt ihr hier. 

Da ich mich aber verdammt noch mal darauf gefreut habe in ein neues Jahr zu starten und mir vorgenommen habe -komme was wolle - es positiv anzugehen, habe ich im Januar Wünsche für ZWEITAUSEND18 gesammelt und freue mich jetzt immer wie Bolle, wenn sich einer erfüllt oder zumindest eine kleines Stück davon.Deshalb kommen jetzt meine ...


Achtzehn Wünsche für ZWEITAUSEND18

1. Jeden einzelnen Tag genießen, als wäre es der Letzte!

2. Mehr Meer! 
Das Meer ist einfach der beste Ort um aufzutanken. Wenn mir der Wind um die Nase weht, ich aufs Meer schauen kann, blende ich für einen Moment alles andere aus und das tut einfach nur gut. Da wir zwischen den Meeren wohnen ist es nicht so schwer, sich mal eine kleine Auszeit am Meer zu gönnen. 


Wenn ich dann noch mit einem heißen Kaffee in der Hand so neben dem Bus stehen und aufs Meer sehen kann fühlt es sich einfach herrlich an! Zweimal habe ich es schon hingeschafft, nicht schlecht für einen Monat mit Schlecht-Wetter-Bedingungen.

3. Zeit zum Kochen.
Ich wünsche mir Zeit und Muße, um mit Spaß lecker und gut zu kochen. Ich finde es schade, wenn keine Zeit ist um gemeinsam und lecker zu essen. In einer Familie mit einem Teenie und drei Erwachsenen ist es jedoch oft echt schwierig alle unter einen Hut zu bekommen und auch noch vorher ausreichend Zeit zum Kochen zu haben.

4. Qualitytime mit der Familie
Da wir oft in alle Winde verstreut sind ist es um so wichtiger die gemeinsame Zeit intensiv miteinander zu verbringen. 

5. Viele verschiedene Brotrezepte entdecken 
Im letzten Sommer habe ich in Schweden das Brotbacken für mich entdeckt. Mit einem Sauerteig im Gepäck bin ich aus Schweden zurückgekehrt und habe das eine oder andere Brot gebacken. Da ich in meiner Familie gute Abnehmer finde macht es noch mehr Spaß. Ein paar ganz unterschiedliche Brote habe ich schon gebacken. Einmal sogar zeitgleich mit Stine - sie in Schweden ich hier im Norden. Unsere Brote sahen ganz unterschiedlich aus, schmeckten aber beide ganz wunderbar. Brotbacken hat inzwischen echt etwas meditatives für mich. Ich muss mich drauf einlassen, meinen Tag drum herum planen, manchmal 15 Minuten kneten, ihm beim wachsen zusehen, darf den Duft beim Backen genießen und liebe es die erste Scheibe zu kosten. Und bisher war kein Brot wie das andere.

6. Freunde treffen
Einfach so, ohne Grund und ganz zwangslos. Ein spontan gedeckter
Tisch, gemeinsam kochen mit dem was noch im Kühlschrank war und viel Spaß zusammen.
Ich wünsche mir wieder mehr von dem fröhlichen Beisammensein aus früheren Zeiten (vor Smartphone und WhatsApp) ohne wochenlanges Vorausplanen und Terminkalender wälzen. Und gerne auch nur mal auf einen schnellen Kaffee.

7. Weniger Abendtermine
Um mir meine Wünsche erfüllen zu können werde ich meine Ehrenämter zurückschrauben müssen. Aber nach so vielen Jahren als Schulelternbeiratsvorsitzende sollen jetzt ruhig mal die Anderen ran. Ich habe ein tolles Team um mich und hoffe einfach, dass sich jemand anderes findet, der weiter macht. Und ich freue mich auf die vielen freien Abende die sich auftun. Ich bin nämlich locker 70 Abende im Jahr für die Schule unterwegs und da ich immer eine halbe Stunde fahre ist es eine Menge Zeit.

8. Schweden zu allen Jahreszeiten genießen
Normalerweise sind wir ja eher sehr spontan was unsere Urlaubsplanung angeht. Ist aber natürlich auch nicht so schwer, wenn man Selbständig ist und der Partner Lehrer. Dieses Jahr haben wir aber schon erstaunlich viele Pläne. Das liegt zum Einen an Stine, die jede Menge Urlaubspläne hat und zum Anderen daran, das wir einfach viel Zeit in unserem Lieblingshaus in Schweden bei unseren Freunden verbringen wollen. Frühling, Sommer und Herbst sind schon gesichert, aber ich hätte auch viel Lust darauf den Winter in Schweden zu genießen.

9. Ein paar Tage Meer zu zweit

10. Kopenhagen besuchen, am liebsten zur Weihnachtszeit

11. Farbe auf die Möbel
Ich wünsche mir eine kleine Erfrischungskur fürs Haus im Inneren. Da reicht schon ein bisschen Farbe für die Wände und für ein paar Möbel. Okay, genau genommen könnte es eine Menge Farbe werden, mal sehen was so passiert. Ich mag es, wie die Schweden ihre alten Möbel gestrichen haben. 
Eigentlich kann ich hier schon ein Haken machen, denn in den Zimmern meiner Töchter haben wir uns schon in der ersten Woche des neuen Jahres ausgetobt. Beide Zimmer sind frisch gestrichen und deutlich leerer. Ein toller Start ins neue Jahr (... ich möchte allerdings nicht über die vielen noch nicht ausgepackten Kisten reden... und auch nicht über die 1000 Sachen die noch auf Nichten, Neffen und Freunde sowie Hand in Hand verteilt werden wollen...)

12. Mehr Struktur im Garten
Nach 18 Jahren haben sich in unserem Garten ein paar Ecken gewandelt, da unsere Kinder groß sind. Die Spielgeräte sind gewichen, aber die Ecken haben noch keine neue Bestimmung bekommen. Auch sind einige Dinge in die Jahre gekommen. Zäune und Spaliere müssen repariert werden. Ich hoffe mal auf ein trockenes Jahr in dem es Spaß macht im Garten zu rocken, ich bin nämlich eine Schönwetter-Aktivistin. Ansonsten braucht es ein Wunder oder eben den richtigen Blickwinkel ;-)

13. Mehr Bücher lesen!
Geht es euch auch so? Ich glaube bei uns wohnt ein kleiner Zeitfresser und der hat den Bücherwurm in mir vertrieben, was ich sehr bedaure. Deshalb mopse ich mir jetzt zwischendurch einfach mal Zeit und kuschel mich aufs Sofa , in den Sessel oder lese noch abends im Bett ein, zwei Kapitel. Und ich freue mich über jedes Buch, das ich genießen konnte. Für mich ist so ein Buch manchmal wie Urlaub für die Seele. Seufz. Um die Weihnachtszeit herum habe ich sechs Bücher geschafft, und im Januar schon fünf.  YEAH!

14. Mehr ausgedruckte Fotos
Ich habe schon immer gerne Fotos gemacht. Früher wurden die Bilder immer sofort entwickelt, manchmal sogar selber im Labor. Die schönsten wurden mehrmals entwickelt, aufgehängt, verschenkt und in Fotoalben geklebt. Und ich nehme diese Alben immer wieder gerne in die Hand. Trotzdem gibt es kaum Alben aus der letzten Zeit. Ich liebe Instagram und das Festhalten der schönen Momente dort, aber ich wünsche mir oft, diese Bilder auch in Buchform für mich zu konservieren. Memo an meine Girls: Ich wünsche mir Fotoalben (am besten schon eingeklebt ;-)

15. Einen großen Esstisch, um den viele Freunde passen
Den wünsche ich mir schon lange. Gut Ding braucht Weile...
Ich hätte so gerne einen aus den alten Eichenbohlen, die früher unsere Decke waren. Aber das ist so ein Projekt, dass ich nicht alleine umsetzen kann und deshalb warte ich auf den richtigen Zeitpunkt.

16. Gesundheit ... 2018 streng dich an!!!

17. Schön viel Zeit für meine Stricknadeln wünsche ich mir von ganzem Herzen. 
Ich habe so viele Ideen in meinem Kopf, die umgesetzt werden wollen. Und so viel schöne Wolle, die angenadelt werden will.

18. Last but not least wünsche ich mir, das 2018 ein Kracher wird. 
Ich werde ganz genau hingucken und mich über jeden schönen Moment freuen. Der Januar war schon ganz ordentlich. 

Und bei euch so? Was wünscht ihr euch von 2018? 

                           Claudia




Donnerstag, 18. Januar 2018

Schon wieder so ein Lieblingsding! - Der Monochrome Pullover

Pünktlich zum Winterbeginn habe ich meinen Monochrome Pullover nach der Anleitung von Katrin Schneider fertig gestrickt und seitdem versinke ich in diesem kuscheligen warmen Wohlfühlpulli zu jeder Tages und Nachtzeit. 



Damit ihr euch ein gutes Bild vom dem Pulli machen könnt , habe ich keine Kosten und Mühen gescheut ;-) und bin an meine Lieblingsfotolocation gefahren. Mit meiner Lieblingsfotografin Stine an Bord und Herrn Reetselig und Jette. Bei herrlichstem Wetter und eiskaltem Wind hatten wir jede Menge Spaß und eiskalte Hände... Sollte mein Lächeln auf den nächsten Bildern etwas festgefroren aussehen, entsprach dies der Realität. Da war nix zu machen.


Gestrickt habe ich mit De Rerum Natura Gilliatt. Und diesmal mit verhältnismässig dicken ;-) Nadeln. Nämlich mit 4 und 4,5 .


Die Passe wird laut Anleitung mit 4,5 er Nadel gestrickt. Da ich mir die Anleitung vorher nicht durchgelesen habe (Fehler) und man mit der Passe von unten nach oben beginnt, habe ich erst nach dem Nadelwechsel auf die 4er Nadel bemerkt, dass es für mich besser gewesen wäre, alles mit 4 zu stricken. Faul wie ich war, habe ich es so gelassen und es geht ja auch, aber es guckt mich immer an... Notiz an mich: Besser lesen! Aber ich weiß natürlich, dass einige von euch das Muster gerne mit einer größeren Nadel stricken und dann auf die kleiner Nadel wechseln.  


Ich liebe den hohen Kragen. Manchmal vergesse ich tatsächlich einen Schal mitzunehmen, wenn ich rausgehe, da der Hals angenehm warm aber nicht eingeengt ist.


Wunderbar sind auch die langen Ärmel im Winter. Selbst mit Jacke drüber sind sie lang genug.



In den letzten Tagen habe ich den Pulli auch oft einfach über einen dünneren Wollpullover statt Jacke angezogen. Geht auch! Deswegen finde ich es auch ganz schön, dass er so oversized sitzt. Ich habe ihn in Größe 44 gestrickt, dass heißt mit 15 cm mehr Oberweite, so wie Katrin es in ihrer Anleitung vorschlägt.


Die Länge finde ich übrigens auch perfekt. Ich habe ganz gerne einen warmen Po ;-) und alles was ich drunter trage ist gut verdeckt. Da der Pullover ja im zweiten Schritt von der Passe an top-down, also von oben nach unten gestrickt wird, kann man ihn prima zwischendurch anprobieren und die Länge so wählen, wie man es gerne hätte.


Wie immer könnt ihr mehr Informationen zu dem Schnitt, der Wolle, Maschenprobe etc auf meiner Ravelryseite (hier) finden
Ich mach mich mal auf an die Nadeln. Zur Zeit stricke ich an dem Childhood von Anke Strick  - und außerdem stricke ich eine zweite Socke und Handschuhe... Nur ein Projekt geht irgendwie nicht.


Verlinkt mit RUMS, Auf den Nadeln Januar 

Dienstag, 16. Januar 2018

#12GIFTSWITHLOVE - Ein schnelles Winter DIY für die Piepmätze draußen

Kennt ihr  Miss Red Fox  und ihre Aktion #12GIFTSWITHLOVE ? Eine tolle Anregung für schöne Geschenkideen und Verpackungen. Ich habe schon häufiger mitgemacht, das letzte Mal mit einer Tasche aus SnapPap, für die ich das SnapPap mit Avocado gefärbt hatte.  Ioana selber ist eine Meisterin im Umgang mit Papier. Seht euch mal ihre tollen Papiercuts an. Meine Favourits sind auf jeden Fall der Papercut Baum und die Große Welle, die übrigens auch ein #12GiftswithLove Thema war.  




Zum heutigen Thema WINTER gibt es ein DIY aus der Rubrik quick and dirty ;-) So schön simpel und die Vögel freuen sich. Das alte Flohmarktgeschirr kommt auch mal wieder zur Geltung und ob mit Goldrand oder ohne, entscheidet ihr. Ich persönlich liebe ja den Gegensatz von Goldrand und Natur. Ich glaube, den Vögeln ist es ziemlich schnuppe. Hauptsache ich fülle nach. Und das geht wirklich ganz einfach.


Ihr braucht eine schöne Tasse, ein Band, eine Heißklebepistole, ein Stöckchen und einen Meisenknödel.



Als erstes fixiert ihr das Stöckchen mit Heißkleber in der Tasse,



dann drückt ihr den ausgepackten Meisenknödel in die Tasse, schön um das Stöckchen rum. Das ist der Dirty-Teil ...



Fertig! Natürlich könnt ihr das Vogelfutter auch selber herstellen. dazu gibt es ja einige Tutorials im Internet.




Ich finde es immer wieder schön zu beobachten, wer sich alles auf der Tasse niederlässt und am Futter pickt.



Die Bilder mit den Vögeln hat Stine gemacht. Ich hatte schlichtweg vergessen, Fotos von den pickenden Vögeln zu machen und Stine hat bei Tierbildern ja immer eine Engelsgeduld. Mehr von ihren tollen Tier und Naturbildern findet ihr gerade auf ihrem Blog Sturm-Stine, wo sie über Schweden geschrieben hat und Bilder von Bären, Elchen und Wölfen zeigt.

Ich bin jetzt wie immer gespannt, was Ioana gemacht hat. Ihren Artikel findet ihr hier. Und wenn ihr mögt, dann könnt ihr euren Beitrag dort ebenso verlinken.

                               Claudia 

Verlinkt mit #12GiftswithLove , Creadienstag, Handmade  on Tuesday