Mittwoch, 24. Januar 2018

Achtzehn Wünsche für ZWEITAUSEND18

Schwupps ist der erste Monat rum, es gab eine Million Blogbeiträge zu guten Vorsätzen, neuen Ideen für dieses Jahr und am 17. Januar wurde ja der Wirf-Deine-Neujahrsvorsätze-über-Bord-Tag (engl. Ditch New Years Resolution Day) gefeiert. Was habt ihr denn schon so über Bord geschmissen? Mein liebster Beitrag zu all diesen Vorsätzen ist ja Mobeads Beitrag  "Vom Vorsätze-fürs-neue-Jahr-Bullshit und dem Lemming Syndrom" Unbedingt lesenswert!


Nachdem mir das letzte Jahr ja gründlich die gute Laune verhagelt hat und einmal mehr gezeigt hat, das Pläne nur dazu da sind, damit einer kommen kann und sie über den Haufen schmeißt, mache ich keine Pläne mehr. Ich habe eine Zeitlang mich sogar geweigert den Kalender anständig zu führen... ist aber nicht gut gegangen ...Grrr. Deshalb habe ich mir Melanie Garanins Kalender ausgedruckt. Den bekommt ihr hier. 

Da ich mich aber verdammt noch mal darauf gefreut habe in ein neues Jahr zu starten und mir vorgenommen habe -komme was wolle - es positiv anzugehen, habe ich im Januar Wünsche für ZWEITAUSEND18 gesammelt und freue mich jetzt immer wie Bolle, wenn sich einer erfüllt oder zumindest eine kleines Stück davon.Deshalb kommen jetzt meine ...


Achtzehn Wünsche für ZWEITAUSEND18

1. Jeden einzelnen Tag genießen, als wäre es der Letzte!

2. Mehr Meer! 
Das Meer ist einfach der beste Ort um aufzutanken. Wenn mir der Wind um die Nase weht, ich aufs Meer schauen kann, blende ich für einen Moment alles andere aus und das tut einfach nur gut. Da wir zwischen den Meeren wohnen ist es nicht so schwer, sich mal eine kleine Auszeit am Meer zu gönnen. 


Wenn ich dann noch mit einem heißen Kaffee in der Hand so neben dem Bus stehen und aufs Meer sehen kann fühlt es sich einfach herrlich an! Zweimal habe ich es schon hingeschafft, nicht schlecht für einen Monat mit Schlecht-Wetter-Bedingungen.

3. Zeit zum Kochen.
Ich wünsche mir Zeit und Muße, um mit Spaß lecker und gut zu kochen. Ich finde es schade, wenn keine Zeit ist um gemeinsam und lecker zu essen. In einer Familie mit einem Teenie und drei Erwachsenen ist es jedoch oft echt schwierig alle unter einen Hut zu bekommen und auch noch vorher ausreichend Zeit zum Kochen zu haben.

4. Qualitytime mit der Familie
Da wir oft in alle Winde verstreut sind ist es um so wichtiger die gemeinsame Zeit intensiv miteinander zu verbringen. 

5. Viele verschiedene Brotrezepte entdecken 
Im letzten Sommer habe ich in Schweden das Brotbacken für mich entdeckt. Mit einem Sauerteig im Gepäck bin ich aus Schweden zurückgekehrt und habe das eine oder andere Brot gebacken. Da ich in meiner Familie gute Abnehmer finde macht es noch mehr Spaß. Ein paar ganz unterschiedliche Brote habe ich schon gebacken. Einmal sogar zeitgleich mit Stine - sie in Schweden ich hier im Norden. Unsere Brote sahen ganz unterschiedlich aus, schmeckten aber beide ganz wunderbar. Brotbacken hat inzwischen echt etwas meditatives für mich. Ich muss mich drauf einlassen, meinen Tag drum herum planen, manchmal 15 Minuten kneten, ihm beim wachsen zusehen, darf den Duft beim Backen genießen und liebe es die erste Scheibe zu kosten. Und bisher war kein Brot wie das andere.

6. Freunde treffen
Einfach so, ohne Grund und ganz zwangslos. Ein spontan gedeckter
Tisch, gemeinsam kochen mit dem was noch im Kühlschrank war und viel Spaß zusammen.
Ich wünsche mir wieder mehr von dem fröhlichen Beisammensein aus früheren Zeiten (vor Smartphone und WhatsApp) ohne wochenlanges Vorausplanen und Terminkalender wälzen. Und gerne auch nur mal auf einen schnellen Kaffee.

7. Weniger Abendtermine
Um mir meine Wünsche erfüllen zu können werde ich meine Ehrenämter zurückschrauben müssen. Aber nach so vielen Jahren als Schulelternbeiratsvorsitzende sollen jetzt ruhig mal die Anderen ran. Ich habe ein tolles Team um mich und hoffe einfach, dass sich jemand anderes findet, der weiter macht. Und ich freue mich auf die vielen freien Abende die sich auftun. Ich bin nämlich locker 70 Abende im Jahr für die Schule unterwegs und da ich immer eine halbe Stunde fahre ist es eine Menge Zeit.

8. Schweden zu allen Jahreszeiten genießen
Normalerweise sind wir ja eher sehr spontan was unsere Urlaubsplanung angeht. Ist aber natürlich auch nicht so schwer, wenn man Selbständig ist und der Partner Lehrer. Dieses Jahr haben wir aber schon erstaunlich viele Pläne. Das liegt zum Einen an Stine, die jede Menge Urlaubspläne hat und zum Anderen daran, das wir einfach viel Zeit in unserem Lieblingshaus in Schweden bei unseren Freunden verbringen wollen. Frühling, Sommer und Herbst sind schon gesichert, aber ich hätte auch viel Lust darauf den Winter in Schweden zu genießen.

9. Ein paar Tage Meer zu zweit

10. Kopenhagen besuchen, am liebsten zur Weihnachtszeit

11. Farbe auf die Möbel
Ich wünsche mir eine kleine Erfrischungskur fürs Haus im Inneren. Da reicht schon ein bisschen Farbe für die Wände und für ein paar Möbel. Okay, genau genommen könnte es eine Menge Farbe werden, mal sehen was so passiert. Ich mag es, wie die Schweden ihre alten Möbel gestrichen haben. 
Eigentlich kann ich hier schon ein Haken machen, denn in den Zimmern meiner Töchter haben wir uns schon in der ersten Woche des neuen Jahres ausgetobt. Beide Zimmer sind frisch gestrichen und deutlich leerer. Ein toller Start ins neue Jahr (... ich möchte allerdings nicht über die vielen noch nicht ausgepackten Kisten reden... und auch nicht über die 1000 Sachen die noch auf Nichten, Neffen und Freunde sowie Hand in Hand verteilt werden wollen...)

12. Mehr Struktur im Garten
Nach 18 Jahren haben sich in unserem Garten ein paar Ecken gewandelt, da unsere Kinder groß sind. Die Spielgeräte sind gewichen, aber die Ecken haben noch keine neue Bestimmung bekommen. Auch sind einige Dinge in die Jahre gekommen. Zäune und Spaliere müssen repariert werden. Ich hoffe mal auf ein trockenes Jahr in dem es Spaß macht im Garten zu rocken, ich bin nämlich eine Schönwetter-Aktivistin. Ansonsten braucht es ein Wunder oder eben den richtigen Blickwinkel ;-)

13. Mehr Bücher lesen!
Geht es euch auch so? Ich glaube bei uns wohnt ein kleiner Zeitfresser und der hat den Bücherwurm in mir vertrieben, was ich sehr bedaure. Deshalb mopse ich mir jetzt zwischendurch einfach mal Zeit und kuschel mich aufs Sofa , in den Sessel oder lese noch abends im Bett ein, zwei Kapitel. Und ich freue mich über jedes Buch, das ich genießen konnte. Für mich ist so ein Buch manchmal wie Urlaub für die Seele. Seufz. Um die Weihnachtszeit herum habe ich sechs Bücher geschafft, und im Januar schon fünf.  YEAH!

14. Mehr ausgedruckte Fotos
Ich habe schon immer gerne Fotos gemacht. Früher wurden die Bilder immer sofort entwickelt, manchmal sogar selber im Labor. Die schönsten wurden mehrmals entwickelt, aufgehängt, verschenkt und in Fotoalben geklebt. Und ich nehme diese Alben immer wieder gerne in die Hand. Trotzdem gibt es kaum Alben aus der letzten Zeit. Ich liebe Instagram und das Festhalten der schönen Momente dort, aber ich wünsche mir oft, diese Bilder auch in Buchform für mich zu konservieren. Memo an meine Girls: Ich wünsche mir Fotoalben (am besten schon eingeklebt ;-)

15. Einen großen Esstisch, um den viele Freunde passen
Den wünsche ich mir schon lange. Gut Ding braucht Weile...
Ich hätte so gerne einen aus den alten Eichenbohlen, die früher unsere Decke waren. Aber das ist so ein Projekt, dass ich nicht alleine umsetzen kann und deshalb warte ich auf den richtigen Zeitpunkt.

16. Gesundheit ... 2018 streng dich an!!!

17. Schön viel Zeit für meine Stricknadeln wünsche ich mir von ganzem Herzen. 
Ich habe so viele Ideen in meinem Kopf, die umgesetzt werden wollen. Und so viel schöne Wolle, die angenadelt werden will.

18. Last but not least wünsche ich mir, das 2018 ein Kracher wird. 
Ich werde ganz genau hingucken und mich über jeden schönen Moment freuen. Der Januar war schon ganz ordentlich. 

Und bei euch so? Was wünscht ihr euch von 2018? 

                           Claudia




Donnerstag, 18. Januar 2018

Schon wieder so ein Lieblingsding! - Der Monochrome Pullover

Pünktlich zum Winterbeginn habe ich meinen Monochrome Pullover nach der Anleitung von Katrin Schneider fertig gestrickt und seitdem versinke ich in diesem kuscheligen warmen Wohlfühlpulli zu jeder Tages und Nachtzeit. 



Damit ihr euch ein gutes Bild vom dem Pulli machen könnt , habe ich keine Kosten und Mühen gescheut ;-) und bin an meine Lieblingsfotolocation gefahren. Mit meiner Lieblingsfotografin Stine an Bord und Herrn Reetselig und Jette. Bei herrlichstem Wetter und eiskaltem Wind hatten wir jede Menge Spaß und eiskalte Hände... Sollte mein Lächeln auf den nächsten Bildern etwas festgefroren aussehen, entsprach dies der Realität. Da war nix zu machen.


Gestrickt habe ich mit De Rerum Natura Gilliatt. Und diesmal mit verhältnismässig dicken ;-) Nadeln. Nämlich mit 4 und 4,5 .


Die Passe wird laut Anleitung mit 4,5 er Nadel gestrickt. Da ich mir die Anleitung vorher nicht durchgelesen habe (Fehler) und man mit der Passe von unten nach oben beginnt, habe ich erst nach dem Nadelwechsel auf die 4er Nadel bemerkt, dass es für mich besser gewesen wäre, alles mit 4 zu stricken. Faul wie ich war, habe ich es so gelassen und es geht ja auch, aber es guckt mich immer an... Notiz an mich: Besser lesen! Aber ich weiß natürlich, dass einige von euch das Muster gerne mit einer größeren Nadel stricken und dann auf die kleiner Nadel wechseln.  


Ich liebe den hohen Kragen. Manchmal vergesse ich tatsächlich einen Schal mitzunehmen, wenn ich rausgehe, da der Hals angenehm warm aber nicht eingeengt ist.


Wunderbar sind auch die langen Ärmel im Winter. Selbst mit Jacke drüber sind sie lang genug.



In den letzten Tagen habe ich den Pulli auch oft einfach über einen dünneren Wollpullover statt Jacke angezogen. Geht auch! Deswegen finde ich es auch ganz schön, dass er so oversized sitzt. Ich habe ihn in Größe 44 gestrickt, dass heißt mit 15 cm mehr Oberweite, so wie Katrin es in ihrer Anleitung vorschlägt.


Die Länge finde ich übrigens auch perfekt. Ich habe ganz gerne einen warmen Po ;-) und alles was ich drunter trage ist gut verdeckt. Da der Pullover ja im zweiten Schritt von der Passe an top-down, also von oben nach unten gestrickt wird, kann man ihn prima zwischendurch anprobieren und die Länge so wählen, wie man es gerne hätte.


Wie immer könnt ihr mehr Informationen zu dem Schnitt, der Wolle, Maschenprobe etc auf meiner Ravelryseite (hier) finden
Ich mach mich mal auf an die Nadeln. Zur Zeit stricke ich an dem Childhood von Anke Strick  - und außerdem stricke ich eine zweite Socke und Handschuhe... Nur ein Projekt geht irgendwie nicht.


Verlinkt mit RUMS, Auf den Nadeln Januar 

Dienstag, 2. Januar 2018

Das Beste aus Zweitausendsiebzehn

Ich will euch nichts vormachen, 2017 war so gar nicht mein Jahr. 2018 kann nur besser werden! Aber natürlich war nicht alles blöd, es gab viele glückliche Momente. Meine Große hat das Abitur gemacht, meine kleine Nichte kann seit ein paar Tagen laufen und den größten und glücklichsten Gänsehautmoment hatte ich, als mir meine Freundin nach einer schweren OP ein Minivideo schickte, um mir zu zeigen, dass sie gute Chancen hat, wieder laufen zu können.




Zweitausendund17 war aber auch das Jahr, in dem ich mein erste Strickanleitung auf Ravelry veröffentlicht habe: MALOU . Die Fotoarbeiten in Mitten dieser "Wollknäule" war ein Riesenspaß und Stine hat jede Menge schöne Fotos geschossen.

Im Mai haben wir ein neues Reetdach bekommen und ihr wart live dabei. (Nachzulesen in diesem Mehrteiler Teil 1 -8  ;-)




Wir hatten sehr viel Glück und gefühlt die trockensten Wochen im Jahr erwischt. Außerdem hatten wir wirklich tolle Reetdachdecker, die das Dach schnell und so sauber es ging ;-) ab und wieder aufgedeckt haben.


Ein tolle Auszeit hatten Malin und ich, als wir mit den Diabetes Kids auf einem Schoner in Holland gesegelt sind. 


Es gibt zwar leider keine Auszeit vom Diabetes Typ 1, aber in der Gemeinschaft mit den anderen Teenies, die alle ähnliche Erfahrungen den ganzen Tag machen, waren ständiges Blutzuckermessen, Katheterwechsel und Blutzuckerentgleisungen viel leichter zu ertragen. 

Im Sommer waren wir Vier mit Bus und Dachzelt in Schweden unterwegs.





Über die vielen schönen Wochen in Schweden und unseren spontanen Trip nach Gotland gibt es in den nächsten Wochen noch einen Post.

Auf Instagram halte ich meine schönen Momente fest. In 2017 waren es bisher fast 600 Fotos! Unglaublich! Und eine gute Therapie. Denn selbst an den blödesten Tagen gibt es etwas schönes zu entdecken. 



Überhaupt liebe ich Instagram! Ich habe ein paar wirklich tolle Menschen über Instagram kennengelernt und es haben sich daraus einige schöne Freundschaften entwickelt. So treffen wir uns zum Beispiel seit einem Jahr ein bis zweimal im Monat zum Nähen, Quatschen, Fachsimpeln und Austauschen. Nicht nur Bloggen ist Teilen. Das Foto ist in Sankelmark entstanden, wo wir uns ein Wochenende Nähen nonstop gegönnt haben. Unbedingt nachahmenswert!!!




An Tag zwei von ZWEITAUSEND18 freue ich mich auf viele schöne neue, spannende, glückliche, gemeinsame und kreative Momente. 

Wir starten kreativ mit dem Renovieren der Zimmer von Stine und Malin und damit es besonders spannend wird : gleichzeitig...

                        Ich bin dann mal streichen
        
                                              Claudia


Sonntag, 24. Dezember 2017


Weihnachtszauber für alle



Ich wünsche euch allen ein wunderschönes zauberhaftes und friedliches Weihnachtsfest

                                       Eure     
                                            Claudia

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Shine mittens oder wie man sich mit wunderschönen Strickhandschuhen kalte Wintertage verschönern kann

Spaziergänge an kalten dunklen Wintertagen werden schöner mit den richtigen Accessoires, deshalb habe ich mir die Shine mittens von Pia Kammeborn gestrickt. Ich war nicht nur auf der Stelle in das schöne Muster verliebt, sondern auch in die Geschichten dahinter. Sie schreibt zu ihren Handschuhen, "My mittens are called Shine to remind us that we can spread light to each other and let the world shine".  Was für ein schöner Gedanke. Und dann diese alten Muster. Doch seht erst mal selbst:



Das Muster in den Bündchen ist in alten Handschuhen auf Öland gefunden worden, die Muster auf dem Handrücken sind in ähnlicher Art und Weise auf Gotland, Öland und Estland gefunden worden und wurden so in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts in Schulen auf Öland unterrichtet. Da ich ja in meinen letzten Schwedenurlauben wunderbare Tage auf Gotland und Öland verbracht habe, habe ich mir mit diesen Handschuhen das Licht des Sommers in den Winter geholt.


Ich liebe die vielen Details der Handschuhe. Das Muster des Daumens, die Innenfläche, den schönen seitlichen Rand ( der mich allerdings Konzentration gelehrt hat... sonst hieß es rückwärts stricken...) und ganz besonders den Lettischen Zopf am Bündchen, der viel schwieriger aussieht, als er ist.
Die Anleitung gibt es auf Schwedisch und Englisch. Sie ist sehr gut ausgearbeitet. Respekt! Alles fügt sich im Muster. 
Ich habe Drops Flora verwendet, ein Garn mit Wolle und Alpaka. Beim nächsten Mal würde ich ein Garn verwenden, das etwas dicker ist. Meine Maschenprobe kommt zwar genau hin, aber sie dürfen gerne noch ein bisschen kuscheliger und dicker sein. 
Aber der Winter fängt ja gerade erst an, da bleibt ja noch genug Zeit zum Experimentieren.

Wie immer findet ihr mehr Details zu Wolle, Stricknadeln usw. auf meinem Ravelryaccount , wo ich auch Reetselig heiße.

Und wenn ihr jetzt Lust auf ein paar schöne winterliche Impressionen von Gotland habt dann schaut unbedingt bei Kammebornia rein (mit englischen Untertiteln). Und eigentlich sprechen die Bilder auch für sich.... also ich würde mich jetzt gerne mit einem Korb voll Wolle und einem Picknickkorb auf die Insel beamen. Ein Spaziergang an der Ostsee bei Schnee und Eis, äh und Sonne ;-) und dann wenn es dunkel wird ein großer Becher heiße Schokolade vor dem Feuer und mein Strickzeug und ich...

 Ich träume dann mal weiter

                                     Claudia

Handschuhe : Shine mittens von Pia Kammeborn
Wolle : Drops Flora

Und weil heute Donnerstag ist, nehme ich euch mit zu RUMS und dann geht es erst raus
                          

Montag, 11. Dezember 2017

Adventszeit, ein schöner Weihnachtsroman und jede Menge Zeit


Die zweite Kerze leuchtet und ich melde mich zurück mit einer wunderbaren Weihnachtsschmonzette, die ich meiner großen Tochter in den Adventskalender gelegt habe. Denn nicht nur die Kleinen haben Weihnachtsbücherkisten, auch bei uns gibt es schon seit zwanzig Jahren so eine Kiste voller Erinnerungen und schöner Bücher und jedes Jahr zur Weihnachtszeit holen wir unsere Kiste wieder raus. Es sind Bilderbücher drin, Rezeptbücher, Weihnachtskrimis und Romane. Außerdem Cassetten, CDs und Weihnachtsfilme und wenn hier die ersten Lieder erschallen, der erste Weihnachtsfilm geguckt wird und überall Weihnachtszeitschriften und Weihnachtsbücher rumliegen, dann finde ich es ganz besonders gemütlich. Dazu jede Menge Kerzen und ein Buch für mich und ich bin für ein paar Stunden abgetaucht...



Lichterzauber in Manhattan ist so ein Buch zum Abtauchen. Ehrlich, wenn es das Buch als Film gäbe, dann würde es wahrscheinlich zu unserem jährlichen Weihnachtsfilmrepertoir dazu gehören.

Eva führt mit ihren beiden Freundinnen die Eventagentur "Urban Genie"und erhält von der Großmutter des Thrillerautors Lucas Blade den Auftrag, dessen Penthouse in Manhattan während seiner Abwesenheit weihnachtlich zu dekorieren und den Kühlschrank voll mit allerlei Köstlichkeiten für Weihnachten zu füllen. Lucas, der keineswegs in Vermont weilt, hat kein Interesse an Weihnachtszauber und will nur seine Ruhe, um endlich sein Buch zu schreiben. Der hereinbrechende Schneesturm und die Erfüllung des Auftrags halten Eva gegen Lucas Willen in seinem Penthouse fest. Doch schon bald wird die romatische Optimistin, die lieber Schmonzetten liest als Thriller, nach denen sie nächtelang nur mit Licht an schlafen kann, ungewollt zu seiner Muse.

Die Dialoge, zwischen dem zynischen und traurigen Thrillerautor und der romatischen Optimisten haben mir viel Spaß gebracht. Beispiel gefällig? 

"Kommt mit Eva. Du wirst ganz kalt."
"Mein Schneemann ist noch nicht fertig. Ich verlasse nie einen  Mann, bevor ich mit ihm fertig bin."


Überflüssig zu sagen, dass Stine die Nacht durchgelesen hat... Gibt es eine bessere Empfehlung?

Und was soll ich eurer Meinung nach nun lesen? Jemand eine Empfehlung? Es sind ja noch zwei Wochen bis Weihnachten, da schafft man ja noch ein bis zwei Bücher, wenn man das Weihnachtschaos ignoriert, zwei bis drei abendliche Sitzungen und das Schulkonzert schwänzt (meine Girls sind nicht mehr dabei) und nicht zu jeder Weihnachtsfeier geht... Habt ihr auch so viele Termine in dieser "besinnlichen" Zeit?

Dagegen hilft nur Kerze an, Teepott daneben und eine kurze Auszeit! 

                         Claudia

Ps. Falls ihr mich vermisst habt... Ich habe euch auch vermisst und meinen Blog. Aber die letzten Wochen waren manches Mal eine emotionale Achterbahnfahrt und da war mir nicht nach schönen Artikeln. Alles was ich geschafft habe, war immer wieder ein schönes Bild auf Instagram, denn Instagram ist für mich fast so etwas wie ein Tagebuch der schönen Momente und davon hat eigentlich jeder Tag welche und wenn er noch so doof ist

Dienstag, 24. Oktober 2017

#12GIFTSWITHLOVE - EINE AKTION VON MISS RED FOX

Im Oktober heißt das Thema bei miss red fox "Nähmaschine". Und da ich Papier liebe und gerne nähe, war das meine Kombi. Und so blogge ich heute gemeinsam mit Ioana zum gleichen Thema und bin sehr gespannt, was sie in Bukarest geblogt hat, während ich in Schweden aus dem Wald poste ( ganz schön international heute).


Als Material habe ich mir SnapPap ausgesucht. 

SnapPap von Snaply ist ein neues Material, das die Näh- und DIY-Szene im Sturm erobert hat. Es handelt sich um ein einzigartiges Papier in Lederoptik, das aus einer Papier-Kunststoff-Mischung besteht (Zellulose und Latex) und sich in der Waschmaschine waschen lässt. Es ist 100% vegan. Das Material enthält kein Pentachlorphenol, PVC oder BPA und ist weder umwelt- noch gesundheitsschädlich.
SnapPap vereint die Vorteile von Papier und Stoff und ist absolut reißfest. Es lässt sich unversäubert verarbeiten, leicht vernähen und die Oberfläche ist abriebfest und bildet keine Fusseln oder Knötchen.
Made in Germany: SnapPap wird in Deutschland hergestellt.
Zusammensetzung: SnapPap besteht zu mehr als 60% aus Zellulose. Die restlichen Inhaltsstoffe sind Farbpigmente und Latex. (Gefunden auf Snap-Pap.de)
Mein SnapPap war weiß und ist mit Avocado ( Schale und Kern) gefärbt - wie ich das gemacht habe, habe ich schon mal in diesem Post erzählt. 
Und weil wir bei unserem Nähtreffen gerade kleine feine Labels gebastelt haben, habe ich das SnapPap bestempelt. Ich habe dazu ein Stempelkissen von StazOn verwendet und Stempel aus meinem Vorrat. #wasfürdieseele war der Star des Abends, nachdem ich damit für meine Freundin mein Label bedruckt habe. Aber was für die Seele können wir ja auch alle gebrauchen. Den Stempel habe ich mal von Barbara aka ScrapImpulse nach einem Crop am Rhein gekauft. Barbara hat gerade passenderweise ein Traveler´s Notebook aus SnapPap gebastelt. Warum ich da noch nicht drauf gekommen bin, wo ich doch so gerne kleine Bücher habe, weiß ich auch nicht. (Guckt unbedingt mal bei Barbara)


Genäht habe ich aus dem SnapPap einen kleine Tasche für alles was man so in der Tasche bei sich haben möchte. Die Größe gab mein gefärbtes Stück vor. Für Nähen habe ich eine 90 er Universalnadel genommen und die Stichlänge auf 3 eingestellt. Alles andere ist wie beim Nähen mit Stoff gewesen. Tutorials für kleine Taschen gibt es ja wie Sand am Meer. Wenn ihr Anregungen sucht, schaut doch mal auf Pinterest vorbei. 



Ich liebe die Färbung des Stückes. Je nachdem wie das Licht fällt, sieht es mal rosa aus und mal wie altes Leder. Genau in diesem Cognacton hatte ich mal eine kleine Schlamperltasche für Stifte, die nun meine Große mit sich trägt.
Der Reißverschluss ist Meterware von Frau Machwerk, so konnte ich ihn gut an die Größe des SnapPap anpassen. 
Die Enden habe ich mit einem kleinem SnapPaprest umnäht. Und wer jetzt genau hinsieht, sieht, dass ich zur Arbeitsgemeinschaft qick und dirty gehöre... 



Das SnapPap habe ich übrigens vor dem Nähen gewaschen, damit es diese schöne Lederstruktur bekommt. Die Tasche habe ich außerdem in nassem Zustand gewendet (den Stempelaufdruck vorher mit Bügeleisen fixiert), denn dann geht es besser. So toll SnapPap ist, das Wenden ist echt anstrengend. Und ohne Knitterfalten geht es nicht. Aber ich mag gerade das.



Woher ich den Bullystempel habe, weiß ich leider nicht mehr. Vermutlich von Dani Peuss, denn da kaufe ich zu gerne Stempel.
Aber Vorsicht! Da gibt es jede Menge schöne Sachen!

So ihr Lieben! Und jetzt ran an die Nadel! Ich habe im Moment zwei in der Hand, den die Nähmaschine ist Zuhause geblieben, aber die Stricknadeln sind natürlich mit.

                                       Kram 
                                               Claudia


Material: SnapPap von Snaply, diverse Stempel, Stempelkissen von StazOn, Reißverschluß von Frau Machwerk
Verlinkt mit #12GIFTSWITHLOVE . Handmade on Tuesday , Creadienstag