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Montag, 19. April 2021

Die Osterferien sind rum und das waren meine Highlights 2021 zu Corona Zeiten


Himmel, wie habe ich diese Ferien herbei gesehnt. Dabei hatten wir praktisch nichts vor, schon gar keinen Urlaub gebucht. Nicht mal ein winziges Sommerhaus in Dänemark (mimimi) Aber es war himmlisch weniger Online sein zu müssen, keinen Schulstress zu spüren und sogar die Studentin der Familie war Klausuren frei und konnte kommen. Es waren also feine entspannte Ferien, mit viel Familienzeit, ein paar Sonnenstrahlen - bei arktischen Temperaturen - und viel gemütlicher Zeit fürs Stricken und Lesen. 

Mittwoch, 30. September 2020

Meine Momente und Gedanken im September und last days of summer




 Und schwupps ist der September vorbei und das Jahr 2020 geht in die Zielgerade. Zum Ende des Septembers wird hier immer ordentlich gefeiert, den Malin hat Geburtstag: Unfassbare 17 Jahre ist sie nun, hat mit der Fahrschule angefangen und Spaß am Fahren und wir hoffen nun alle, dass sie ihren Führerschein schnell durchziehen kann 

Dienstag, 22. September 2020

Herbstanfang: Das heißt wunderbare kuschelige Zeit auf dem Sofa mit Strickzeug - Zeit für neue Projekte und einen Herbstrabatt




 Heute ist astronomischer Herbstbeginn. Der Tag, an dem die Sonne senkrecht über dem Äquator steht und wir Tag-und-Nacht-Gleiche haben. Und wenn ich mich bis jetzt gewehrt habe das Wort Herbst in den Mund zunehmen und mal ehrlich, das waren ja wohl schönere Tage als zu Anfang Juli..., dann startet für mich heute die Saison mit den schönsten Farben, den nebelverhangenen Morgen, denen nur mit viel heißem Tee beizukommen ist. Die Zeit, in denen alle Wollpullis wieder zum Einsatz kommen, die Handschuhe gesucht werden (tatsächlich kamen hier die ersten Fäustlinge bei 4 Grad morgens beim Fahrradfahren zum Einsatz) und das Haus nicht mehr ohne Wollschal verlassen wird.

Mittwoch, 26. August 2020

Ende August starte ich voller Elan in die neue Stricksaison - mit dabei jede Menge Strickinspirationen

 Stricken unterliegt bei mir ja keiner bestimmten Saison. Ich stricke immer und überall und bei jedem Wetter. Auch bei Oberknaller Sommerwetter!



Da ich ja bekanntlich immer ein paar angefangene Sachen hier rumfliegen habe, habe ich auch Strickzeug auf unterschiedlichen Nadeln, in verschiedenen Wollsorten und ganz unterschiedlicher Dicke. So lässt sich immer etwas passend zum Wetter finden. Und wenn mir so gar nicht danach ist (äußerst selten), dann blättere ich in meinen Strickbüchern, stöbere auf Ravelry und schmiede Pläne für kühlere Tage. Und der Altweibersommer steht nun mal vor der Tür... da ist nichts dran zu rütteln. Das H*Wort kommt mir noch nicht über die Lippen und nimmt man es ganz genau kommt auch der Altweibersommer erst Ende September mit fliegenden Spinnweben. Aber wer wie ich unterm Reetdach wohnt weiß, dass die Spinnweben schon jetzt fliegen ;-)

Dienstag, 10. Dezember 2019

Weihnachtsrituale für Große und Kleine - von Adventskalendern über Kekse backen und kleine Auszeiten bis zu Tannenbaum kaufen und musizieren



Zweiter Advent und ich bin angekommen in der Vorweihnachtszeit. Nachdem ich am Samstag schon drohte durchzudrehen, nach einer schlaflosen Nacht, einem Tag voller Trubel, Terminen und einer gesperrten Autobahn in Hamburg  - ich meine, wie soll  es mit der besinnlichen Weihnachtszeit klappen, wenn man von Termin zu Termin hetzt? - wollte ich mich nachmittags am liebsten ins Bett verkrümeln und diesen tollen Gutschein einlösen… aber am Ende  des Tages war es dann doch ein fantastischer Tag mit glücklichen Kinderaugen ( 3. Geburtstag), einer riesigen Schüssel Salat, einer schönen Fahrt über die Dörfer statt über die Autobahn und einem fantastischen Wild-Fondue mit Freunden. Quatschen und lecker Essen bis tief in die Nacht, wie jedes Jahr am Samstag vor dem zweiten Advent. Ein schönes Ritual und das seit mehr als 25 Jahren!


Nach ein paar Stunden Schlaf habe ich mich dann Sonntag  Morgen ans Kekse backen gemacht und Zack war sie da, die schöne Stimmung. Was macht es da, dass immer noch ein paar Weihnachtskisten rumstehen, weil ich sie durchsortieren wollte, immer noch nicht alles dekoriert ist und ich fast noch kein Geschenk habe… Warum soll ich mich in den Sog des Weihnachtsstresses ziehen lassen, wenn man mit ein paar lieben Menschen um sich herum, einer Menge Kerzen und ein paar Keksen den schönsten zweiten Advent Zuhause haben kann?


Wie kommt ihr in Stimmung? Braucht ihr ein Zimmer voller Deko, den ersten Punsch auf dem Weihnachtsmarkt oder Weihnachtsfeiern? Habt ihr Weihnachtsrituale, die jedes Jahr wiederkehren?

Ich muss gestehen, dass ein kleines bisschen Weihnachtschaos für mich dazu gehört. Es muss nie wieder so schlimm sein wie 2014, aber perfekt ist es hier nie. Und jedes Jahr ein kleines bisschen anders und trotzdem haben wir ein paar Rituale. Die oben genannte Weihnachtsfeier mit Bernds Studienfreunden gehört dazu. Und die Weihnachtsfeier mit meinen Freundinnen, eine Woche davor - auch schon seit 27 Jahren! Mehr als mein halbes Leben!



Na und dann die Adventskalender. Neben den Kalendern für meine Familie habe ich auch in diesem Jahr für einen Adventskalender mit Freundinnen gebastelt. Wir sind neun Frauen, d.h. jede von uns macht 3 Päckchen in achtfacher Ausfertigung. Die Neunte macht es ebenso und dies Päckchen packen wir aus, wenn die Anderen unsere Pakete öffnen. Es ist wahnsinnig spannend und ich genieße den Moment, wenn ich mich morgens mit einem Tee hinsetze und mein Päckchen öffne. Eines meiner liebsten Rituale. 



Dazu vielleicht ein paar Plätzchen oder ein Stück Stollen. Lecker. Ich habe dieses Jahr das erste Mal Stollen im Glas gebacken - mein Paket für meine Freundinnen gestern. Dazu wurde der Stollen in Weckgläsern gebacken (die Zeit im Backofen verkürzen und immer mal wieder gucken, ob er schon gut ist) und gleich nach dem Backen flüssige Butter drüber geben, eine ordentliche Portion Puderzucker und dann sofort verschließen. So hält sich der Stollen ein paar Wochen und wird schön saftig. Ein tolles Mitbringsel.
Schneemandeln haben wir auch schon gemacht und schwedische Chokladbollar . Ein paar Plätzchensorten stehen noch auf meiner Wunschliste. Auf den einen oder anderen Klassiker freue ich mich jedes Jahr. Aber ich habe beschlossen, mich nicht stressen zu lassen. 



Es muss auch Zeit für Spaziergänge an der Ostsee in den Sonnenaufgang hinein oder den gemeinsamen Weihnachtsfilmeabend mit meinen Töchtern sein. 

Noch so ein wichtiges Familienereignis ist das gemeinsame Weihnachtsbaum aussuchen auf dem Hof in der Nachbarschaft, mit anschließenden Kekse essen und Punsch trinken, mit dem wir schon unsere Freunde angesteckt haben. 


Da haben wir auch unsere Weihnachtskarte vom letzten Jahr geknipst. Mit einer Kiste voll Weihnachtskram in der Tannenschonung.

Und dann gib es noch die lieben Freunde, mit denen wir seit Jahren kurz vor der Bescherung kleine Geschenke austauschen. Mal kommen sie, mal wir. Und nachdem sie uns letztes Jahr mit einem Weihnachtskonzert unter unserem Tannenbaum überrascht haben, haben wir uns dieses Jahr zum gemeinsamen Singen und Musizieren verabredet. Ich freue mich auf diese schöne  Weihnachtseinstimmung.

Jetzt noch ein paar frostige Tage und ein paar Flocken Schnee und ich wäre im Weihnachtshimmel ;-) …

Macht es euch alle wunderbar gemütlich!








Mittwoch, 21. August 2019

Ein Moodboard als Inspirationsquelle für das neue Atelier. Und meine persönlichen Highlights von der Formlandmesse


Dieser Post kann Spuren von Werbung enthalten, das bringt so ein Messebesuch mit sich. Aber alles was ich schreibe tue ich aus freien Stücken.


Die Sommerferien endeten bei uns mit dem Auszug von Stine, die ab jetzt in Kiel wohnt, wo sie seit einem Jahr studiert. Damit begann das wilde Zimmergetausche unterm Reetdach. Dabei haben wir gerade vor anderthalb Jahren in einer spontanen Aktion beide Zimmer der Girls renoviert und schöner gemacht.  Die Zimmer wurden vor kurzem bei IKEA gezeigt, wenn ihr Lust habt das Ergebnis zu sehen, schaut doch mal hier Malins Zimmer und hier Stines ehemaliges Reich an. 


Aber alles hat seine Zeit und Zimmer neu stylen macht schließlich Spaß. Da Malins Zimmer ein Durchgangszimmer ist, bekommt sie nun Stines ehemaliges Zimmer und das mittlere Zimmer wird Näh-, Strick- und Arbeitsatelier und gleichzeitig Stines Rückzugsort, wenn sie nach Hause kommt. Keine ganz einfache Aufgabe, denn das sind eine Menge Anforderungen für einen Raum. 
Damit der Raum nicht nur funktionell, sondern wunderschön wird, habe ich mir erstmal ein Moodboard gemacht. So kann ich immer wieder visualisieren, was ich mir für den Raum wünsche und schauen, wie es sich verwirklichen lässt, denn natürlich müssen viele Dinge untergebracht werden.

Freitag, 5. Juli 2019

Sommerzeit: Schweden - Der Bus ist bis unters Dach bepackt, mein Strickzeug und ein paar Bücher passten noch rein und jede Menge Sehnsucht



SOMMERFERIEN - das schmeckt wie Salzwasser auf der Haut, wie Softeis bis zum Abwinken, wie Erdbeeren satt. Das riecht nach Sonnencreme und Wald, das fühlt sich an, wie nicht enden wollende Sommerabende, das schreit nach Kaffee gleich nach dem Aufstehen am Wasser, nach permanent nassen Badeanzügen, Pizza auf die Hand und körbeweise Urlaubslektüre.

Während wir schon in Schweden sind hat die arme Stine noch zwei Wochen Uni und muss noch ein paar Klausuren schreiben, bevor sie mit dem Haus- und Schafesitter tauscht und nachkommt. Wir aber haben schon kleine Kisten gepackt, haben den Bus auf Vordermann gebracht und freuen uns wie Bolle.

Vorher mussten noch die üblichen Prüfungen in der Berufsschule über die Bühne gebracht werden, hunderte Zeugnisse unterschrieben werden (der Lehrer), bergeweise Schulbücher abgegeben, Klassenzimmer getauscht und das Zeugnis in Empfang genommen werden (die Schülerin) , der Hund zum Tierarzt, Wäsche schnell noch gewaschen und  eingekauft werden, der Rasen gemäht, der Bus eingeräumt, der Insulinkram bestellt und und und (ich). 


Ich habe mich schon auf das Leben im Bus eingegroovt, in dem ich Bettinas Buch : Tietjen auf Tour gelesen habe… Eine herrliche Urlaubslektüre, falls ihr noch ein Buch braucht. 
Beim Lesen sind mir tausend eigene lustige Geschichten aus dem Leben im und mit dem Bus eingefallen. Ich könnte direkt eine Fortsetzung schreiben. 

Und sollten wir eines Tages zufällig neben Bettina und dem Ingenieur (ihrem Mann) mit unserem Bus stehen, bin ich mir schon mal sicher, das uns nicht der gemeinsame Gesprächsstoff ausgehen würde. Schließlich haben beide Männer die Busse selbst ausgebaut, haben jeder eine Werkzeugkiste bzw. -Schublade und immer eine Lösung parat.  Oh und die Tietjens kommen aus Harburg, wo ich mein halbes Leben verbracht habe. Wir alle lieben eher ungewöhnliche Campingurlaube, stehen gerne in der ersten Reihe mit Blick aufs Wasser (wir Frauen), aber bitte auf festem ordentlichen Boden (die Männer). Unnötig zu sagen, dass ich mir in St. Peter Ording auf dem Strand ganze Zitatensammlungen anhören musste, als wir  (also eigentlich Bernd… ich bin rauf gefahren - bis ganz vorne… und er musste "nur" wieder runter fahren ;-) uns festgefahren hatten. Es war ein bisschen, als würden Bettina Tietjen und Udo neben uns sitzen. Bernd hat das Buch zuerst gelesen und kann stundenlang aus dem Buch seine Lieblingsstellen wiedergeben. Eigentlich hatte ich das halbe Buch schon als Hörbuch gehört, bevor ich es gelesen habe..

Bettina hat das Buch so herzerfrischend geschrieben, wie sie redet. 
Nix beschönigt (ich sag nur Portapotty…), die herrlichsten Anekdoten von Mitcampern (FKK) erzählt, in mir große Lust auf Korsika entfacht und zwischen den Zeilen ein paar Ausbautipps* für den Bus gegeben. Absolut lesenswert!

*Anekdote aus unserem Bus: Auch unsere Tochter schlief über den Vordersitzen auf einem gepolsterten Brett. Wir verstauten es während der Fahrt unter der Rückbank. Ergänzen sollte ich allerdings, das wir immer die Sicherung für die Hupe ausbauen mussten, sonst hätte unsere Kleene alle geweckt im Schlaf, da sie immer so randaliert hat.


Für uns geht es nicht in den Süden, sondern wieder nach Schweden. Zuerst für eine Woche nach Boda in unser Lieblingsferienhaus und dann mit dem Bus weiter. Wenn Stine zu uns stößt wollen wir nach Gotland. Ich schwelge schon mal in Erinnerungen und Vorfreude, während ich den Post vorbereite und Bilder sichte.







Die Zeit auf Fårö im Norden von Gotland zählt zu unseren schönsten Erinnerungen. Die Insel ist karg, ursprünglich, spannend, voller Gotlandschafe und voller Kultur. Man bekommt auf Fårö einen Eindruck, wie das Leben früher auf den Inseln war. Es stehen noch viele Reetdachhäuser und alte Fischersiedlungen.
Schön sind auch die Dünenlandschaften  und die Raukgebiete. Das  sind diese Felsen auf dem ersten Bild.

Mehr von unserem Sommertrip seht ihr auf Instagram bei @reetselig und bei @meer_bus .


Und was habt ihr in den Sommerferien vor?

Donnerstag, 4. Juli 2019

Ich bin ein Sommerkind und deshalb gab es zu meinem Geburtstag eine neue Strickanleitung: Vlieland, ein Stricktuch mit Lacerand

Ich mag den Brauch, das Strickdesignerinnen zu ihrem Geburtstag eine neue Anleitung veröffentlichen. Deshalb ist Vlieland ganz neu bei Ravelry. Und bis Freitag Nacht für 30% günstiger erhältlich.


Vlieland ist ein Dreieckstuch, das vom  Hals abwärts gestrickt wird und mit wenigen Maschen in der Mitte beginnt.

Die seitliche I Cord Kante wird gleich mitgestrickt, die Zunahmen werden seitlich und in der Mitte gestrickt. Der Hauptteil wird kraus rechts gestrickt. Am Ende erhält das Tuch eine Lacekante. 


Du kannst das Tuch jederzeit früher beenden, bzw. das Lacemuster früher beginnen lassen und dann z.B. breiter werden lassen.



Gestrickt habe ich mit Sockyarn von Hedgehog Fibre in der Farbe Typewriter. Das Garn hat dank 90% Merino einen tollen Griff und ist angenehm zu tragen. Ein paar Tücher meiner Teststrickerinnen sind aber auch aus Fine Wool von Stoff & Stil entstanden. Das untere Vlieland, bei dem ich das Lacemuster fertig stricken durfte ist mit  einer Kombi von Fine Wool und Fine Mohair gestrickt. Es ist etwas größer als das Original.



Mehr zu der Anleitung erfahrt ihr wie immer bei Ravelry hier und hier.

Bis Freitag Nacht bekommt ihr die Anleitung noch zum Geburtstagspreis 30 % günstiger. Ein Code ist nicht nötig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stricken!


Und vielleicht zeigt ihr dann auch bald solche Fotos bei Instagram #vlielandtuch , wie ihr im Urlaub euer Vlieland strickt. Ich habe meines auf Vlieland begonnen und weil die Farbe so schön zur Umgebung passte hat es seinen Namen bekommen.


Linked: 
               

Donnerstag, 4. April 2019

Snørre für einen Tag am Meer


Moin aus dem Norden! Nachdem ich herrliche Tage in Edinburgh verbracht habe - darüber werde ich noch ausführlicher berichten - war ich heute spontan einen Tag an der Nordsee in St.Peter-Ording. Der Hinweg führte uns wegen einer Strassensperrung etwas umständlich über Friedrichstadt und wir haben den unfreiwilligen Stau für einen kurzen Zwischenstopp genutzt. Ich liebe diese wunderschönen niederländisch inspirierten Häuser und das viele Wasser. Am liebsten hätte ich mich in ein Kajak gesetzt und diese kleine Stadt auf dem Wasserwege erkundet. Aber eigentlich wollten wir zwei ja an die Nordsee. Für ein paar Reihen auf dem Wasser hat es aber gereicht.



Und Tee habe ich mir auch noch mitgenommen.


 Endlich wieder mit dem Bus ans Wasser fahren und auf dem Strand parken. Jippieh! Wir haben uns als erstes eine Autoplakette für das ganze Jahr für den Strand gekauft. So brauchen wir nicht jedesmal darüber nachzudenken, ob sich das Parken auf dem Strand für ein paar Stunden lohnt. Die Plakette kostet 55,- € und lohnt sich für uns immer. 


Und dann haben wir uns erst einmal den Wind um die Nase wehen lassen und uns das Wasser um die Füße spülen lassen. So ein Tag am Meer ist für mich immer eine Kraftquelle. Der Kopf ist wieder frei und die gute Laune kommt mit dem Blick aufs Meer. 




Auf den Fotos könnt ihr meinen neuen Snørre sehen. Eigentlich wollte ich ihn schon in Edinburgh tragen. Unglücklicherweise habe ich den Ausschnitt mit Plötulopi gestartet (doppelter Faden). Ich wollte mein Knäuel Plötulopi unbedingt ausprobieren und mit der Léttlopi kombinieren und eigentlich kam die Maschenprobe auch hin… aber ich habe nicht bedacht, dass ich das Garn nicht so fest ziehen mag, da es sehr schnell reißt. Das hatte zur Folge, dass ich doch lockerer gestrickt habe, als in der Maschenprobe und dies ausgerechnet am Ausschnitt. Ihr ahnt wahrscheinlich schon, was passierte. Der Ausschnitt, der sonst immer gut hinkommt, war plötzlich viel zu weit. Und ich habe ausgerechnet diesmal, da es ja schon der dritte Snørre war, den ich gestrickt habe, nicht zwischendurch getestet, wie er sitzt. Also habe ich nach Fertigstellung den Anfang wieder aufgemacht - mit Plötulopi eine äußerst filigrane Geschichte und Léttlopi für den Ausschnitt genommen und etwas getrickst. Wenn man von vornherein Léttlopi nimmt ist dies aber nicht nötig :-)
Jetzt gefällt er mir gut und begleitet mich durch den Frühling.



Wenn du auch einen Snørre stricken möchtest findest du die Anleitung hier auf englisch und auf deutsch. Und alle Infos zu diesem Pulli auf dieser Seite.


Meine Léttlopi beziehe ich über Mylys in Hamburg oder Wollen Berlin. Das ich ein Fan dieser Wolle bin muss ich nicht mehr sagen, oder?


Heute sind in Schleswig-Holstein die Osterferien gestartet und ich freue mich auf lernfreie Zeit. Ich würde jetzt gerne schreiben, dass ich mich auf Ausschlafen und keine Pausenbrote für zweieinhalb Wochen freue… aber Malin macht in der nächsten Woche als Betreuerin bei der Ferienfreizeit mit und das heißt Aufstehen wie immer. Dafür habe ich jeden Tag Zeit zum ungestörten Arbeiten.
Und vielleicht auch noch einmal Zeit für einen Tag am Meer. Stricken im Strandkorb mit Blick aufs Meer klingt einfach mega verlockend. Findet ihr nicht?

Pullover: Snørre von Claudia Fromke über Ravelry 
Wolle : Léttlopi
Linked: Sew la la und Maschenfein

Freitag, 15. März 2019

Fünf Fragen am Fünften .. oder fünfzehnten?

Ich lese ja zu gerne die Antworten auf fünf Fragen am Fünften bei den Anderen. Und weil mir diesmal spontan Antworten durch den Kopf schossen, mach ich mal mit. Also, hier kommen meine Antworten auf Nics Fragen.


1. Sagst du immer, was du denkst?

Ich fürchte ja. Diplomatie ist nicht gerade meine Stärke… Aber ich bin eine ehrliche Haut und wenn ich eine Meinung habe, tue ich die kund und stehe auch für die Konsequenzen ein. 
Inzwischen habe ich gelernt, auch mal meine Klappe zu halten, oder anderen den Vortritt zu lassen, die diplomatischer sind. Aber mich selbst verbiegen möchte ich nicht. Nichts desto trotz ist es ganz schön anstrengend und deshalb habe ich beschlossen, mich mehr zurück zu nehmen. Frei nach der 5x5 Regel. Wenn es in 5 Jahren nicht mehr wichtig ist, verbringe nicht mehr als 5 Minuten damit. … und halte dich einfach mal raus.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Gegen Winterblues hilft jetzt Elfriede und ein turbulenter Rückblick auf die Woche...



Und zack: Donnerstag! Halbe Woche rum und noch nicht mal die Hälfte von dem geschafft, was auf meiner To Do Liste steht… Ich sollte vielleicht mal versuchen meine To Do Listen nicht so lang werden zu lassen, dann macht es wahrscheinlich auch mehr Spaß sie abzuarbeiten.  Aber der Elfriede Shaw ist fertig. Mehr dazu im unteren Teil.


Trotz voller To Do Liste hatte ich eine tolle Woche und habe jede Menge Menschen getroffen, zum Beispiel beim Bloggertreffen am Freitag in Kiel in der Starterkitchen. Danke @mintundmeer für die Organisation. Der Austausch mit Anderen ist es ja, was das Bloggen so spannend macht. SturmStine (guckt euch unbedingt auch ihre schönen Insta Fotos an und mydailymeer (die mir immer aus der Seele schreibt) waren mit mir da. Und wir haben uns unter anderem bei einem leckeren mitgebrachtem Büffet mit A-matter-of-taste, kochkarussel (sehr lecker!) und seebrautblog und mirisway (mal was ganz anderes) und Alltagsgewusel (guckt euch unbedingt dieses Foto an :-) bei einem leckeren Büfett  ausgetauscht. Ähm… und keine Fotos gemacht...  


Am Samstag ging es morgens dann gleich weiter mit einem Seminar bei der VHS in Hamburg, zu dem mich meine Lieblingsschwägerin @frau_friesenherz mitgenommen hat. 
Es ging nicht um Erste Hilfe, sondern um LETZTE HILFE, ein wie wir finden sehr wichtiges Thema, den keiner möchte alleine in irgendeinem Waschraum sterben (wie es früher gang und gebe war) und warum denken wir eigentlich immer, dass wir bis zur letzten Minute alles medizinische ausschöpfen müssen?  Ist es nicht viel schöner, im Kreise seiner Lieben Zuhause Abschied zu nehmen? Auch wenn es vielleicht Tage und Wochen dauert. Aber natürlich braucht es auch Mitmenschen und professionelle Hilfe dafür. All das war Thema in dem Kurs. Und wenn wir während des Kurses vielleicht noch dachten, dass wir einfach nur einen Kurs mitgemachte haben, so stellten wir später fest, dass es uns emotional ganz schön bewegt hat. Denn alles schon erlebte spiegelte sich in den Gesprächen und Themen eben doch wieder.

Auch der Sonntag war toll und emotional bewegt. Wir waren beim Axis-Konzert, dass nun schon zum 11. Mal stattfand.  Organisiert wird das Konzert von unserer Freundin Heidrun Pfeiffer, derer Sohn Frederick an einem Osteosarkom starb.  Ein fieser Knochenkrebs, der besonders bei Heranwachsenden auftritt, selten und deshalb noch viel zu unerforscht ist. Deshalb hat sie zusammen mit dem behandelnden Arzt Prof. Dr. med Bruhns diese Konzerte ins Leben gerufen. Die Einnahmen - bis 2018 mehr als 76000 € - kommen der Knochenkrebsforschung von Professor Dr. Bielack zu Gute. Alleine im letzten Jahr sind durch Kuchenverkauf, Spenden und die Einnahmen aus den Tickets 11000 € zusammen gekommen. Deshalb Hut ab vor der tollen Arbeit und ein großes Dankeschön an alle Künstler die jedes Jahr ohne Gage auftreten. In diesem Jahr waren es die Inseldeerns, der Pfeiffer, der wunderbare Chor Gospeltrain von Peter Schuldt und mit einem nicht enden wollenden Konzert SALUT SALON. Die Stimmung war phantastisch und unser gemeinsames Essen nach dem Konzert mit vielen Freunden von Heidrun hat das Wochenende abgerundet.


Da ich nach dem phantastischen Abend nicht gleich ins Bett konnte, habe ich noch schnell vor Mitternacht meinen Elfriede Shawl fertig gestellt, gebadet und geblockt. Er ist perfekt für diese Tage. Wärmt in der Wintersonne meine  Schultern und an grauen Tagen hebt er die Stimmung dank des wunderschönen Orange ungemein.



 Gestrickt habe ich den Schal mit 2-trådig Ullgarn vom Ullcentrum Öland mit Nadelstärke 4. Die Anleitung findet ihr im Laine Magazin no 6.  Eigentlich kein Buch… aber eigentlich auch doch. Ich habe das Tuch in der Preview gesehen und sofort beschlossen, dass ich a) das Magazin brauche und b) das Tuch stricken will. Den Afterparty  Sweater  aus dem Magazin möchte ich auch noch stricken. Ich denke in Edinburgh werde ich bestimmt Wolle dafür finden. (Nur noch 5 Wochen bis zum EYF !)


Ansonsten war die Woche voll mit Terminen für die Schule… ja ich weiß, ich schrieb letzte Woche, dass ich das Abbauen wollte. Aber diese Woche stellt sich die KGSE nun mal den zukünftigen Fünftklässlern vor und Schulelternbeiratssitzung war gestern auch. Also voller Einsatz - Schlafen wird sowieso überbewertet…

Macht es euch schön!

                                Claudia



Tuch: Elfriedes Shaw aus dem Laine Magazin
Wolle : Ullcentrum Öland
Verlinkt mit  Maschenfein und sew lala


Freitag, 19. Oktober 2018

Ganz große Herbstliebe, ein paar Tage in Schweden im Wald und meine Bucketlist für den Herbst

Nach diesem Wahnsinns Sommer, den ganz unglaublichen Temperaturen und der extremen Trockenheit hatte ich mich die ganze Zeit gefragt, was wir wohl für einen Herbst bekommen werden in Schweden. Aber der Wald hat mich wieder überrascht mit seiner unglaublichen Farbenpracht.


Ich liebe den Blick in den Wald und auf die Häuser in Boda. Es macht so Spaß durch die Blätter zu rascheln. Und mit dem Urlaub habe ich auch schon ein paar meiner Herbstwünsche erfüllt.
Eigentlich bin ich ja eher ein Sommerkind… aber schon im letzten Jahr habe ich mich in den Herbst in Schweden verliebt und nachdem ich in diesem Jahr nun das Ende des Winters und den Frühlingsstart  in Schweden erlebt habe und dann einen fulminanten viel zu trocknen Sommer, ist auch der Herbst sehr intensiv und schön. 


Wie immer lege ich mir für jede Jahreszeit bzw. jedes Quartal ein Heftchen an. Heute sagt man wohl Bulletjournal ;-) Dort kommt alles rein, was ich vorhabe, mir wünsche, was ich an Projekten umsetze und was ich mir notieren / merken will. Auch meine Wunschliste für den Herbst. Und so einiges davon ist in Arbeit oder sogar schon abgehakt.


Meine Bucketlist für den Herbst:

  • Im Herbst möchte ich die Natur noch einmal ganz intensiv erleben. Mich an den Farben berauschen und viele Erinnerungen für den Winter konservieren. 
Da das Wetter so herrlich und auch der Herbst überwiegend trocken ist, ist mir dieser Punkt tatsächlich schon ausgiebig gelungen.



  • Urlaub in Schweden im Wald. Tatsächlich ist mir von allen Jahreszeiten der Herbst hier in Schweden am liebsten.  

Der Urlaub in Schweden ist in vollem Gange und ich liebe es hier alles herunter zu fahren. Die Gedanken baumeln zu lassen und mal nicht an Rechnungen, Mails und Steuern zu denken…



  • Instatreffen auf Sylt
Dieses Internet birgt eine Menge schöner Sachen. Unter anderem die Bekanntschaft vieler toller Menschen. So habe ich Eva aka eatelier39 aus der Schweiz kennengelernt und mit ihr schon so manches gemeinsam gestrickt. Sie in der Schweiz, ich in Norddeutschland. Da sie im Oktober Urlaub auf Sylt machte, bot sich die Gelegenheit für ein Treffen. Gemeinsam mit Svenja aka foerdefaden  und einem schönen Strickprojekt fuhr ich nach Sylt. Wir kochten zusammen, strickten und schnackten und tauschten uns aus über unsere neusten Strickprojekte. Eine wirklich schöner intensiver Abend! 





  • Meeresluft tanken. Mich an dem Anblick der Wellen berauschen.
Auch wenn ich es in diesem Herbst schon ein paar Mal ans Meer geschafft habe - St. Peter-Ording, Sylt und nun in Schweden-  kann ich davon niemals genug haben. Ich könnte stundenlang auf´s Meer schauen.




  •  Stricken, Entwerfen und Veröffentlichen… 
Stricken geht immer ;-) Und fast alles, was ich stricke, entwerfe ich auch selber. Seit einiger Zeit schreibe ich auch Anleitungen. Da ich aber an mich selbst ziemlich hohe Ansprüche stelle bezüglich meiner Anleitungen ist die Veröffentlichung nicht so einfach. Und so hängen hier immer noch ein paar wunderschöne Anleitungen in der Warteschleife. Ich weiß, einige von euch warten sehsüchtig darauf.


  • Ich möchte einen Smash Pumpkin im Feuer draußen machen. 
Schon seit letztem Jahr habe ich den Wunsch einen Kürbis im Feuer zu garen. Der Kürbis wartet schon Zuhause. Wenn jetzt das Wetter stimmt, nicht zu viel Wind ist und alle Zuhause sind, kann es hoffentlich losgehen.
  • Außerdem würde ich gerne ein Thanksgiving Essen veranstalten wie es meine Mutter früher oft gemacht hat. 
Ich habe aber einen Heidenrespekt vor dem Vogel in meinem Ofen… ich weiß noch nicht, ob ich mich das traue… Meine Mum kann ich leider nicht mehr fragen.
  • Popcorn, Joggingpants und Filme, die man schon immer mal gesehen haben müsste, mit den Mädels einen ganzen Abend schauen. So richtig gemütlich.

  • Ein paar Dinge im Haus renovieren und streichen. 
Der Sommer war so schön, dass im Haus einiges auf der Strecke blieb. Die Tage waren einfach zu herrlich, um sie drinnen zu verbringen. Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und man überwiegend drinnen ist finde ich es um so wichtiger, es gemütlich und schön zu haben. Das Badezimmer haben wir gerade renoviert und bis auf ein paar Details ist es fertig. Auch in der Küche und im Schlafzimmer sind noch ein paar Dinge zu machen. Kleinigkeiten nur. Aber ich finde es erstaunlich, wie neue Bilder, ein Regal oder eben eine ausgebesserte Wand alles verändern.

  • Ein Nähwochenende im Norden und ein paar neue Teile für den Kleiderschrank
Ende Oktober nähe ich in gemütlicher Atmosphäre nur für meinen Kleiderschrank. Ich habe viele schöne Ideen und werde in der kommenden Woche fleißig zuschneiden. Ich fürchte nur, dass ich gar nicht alles schaffe, was ich gerne hätte. Genau genommen braucht man ja auch gar nicht so viel. Aber ich habe noch ein paar schöne Stoffe, die ich verarbeiten möchte.

Und wie macht ihr es euch im Herbst gemütlich? Habt ihr auch eine Bucketlist?

Mittwoch, 5. September 2018

Strandtage im Spätsommer : mit dem Meerespulli an den Strand von St.Peter-Ording


Als absoluter Nordseeliebhaberin liebe ich die Farben der Nordsee. Diese verschiedenen Blau und Grüntöne, die sich in diesem niemals langweiligen Meer finden. In diesem Meer, das in der einen Stunde plätschert und in der nächsten Stunde Wellen über einem zusammenschlagen lässt; das leise oder laut daher kommt; das so wunderbar riecht; das meine Gedanken immer zur Ruhe kommen lässt.


Kein Wunder also, dass ich einen Pulli in diesen Farben angeschlagen habe. Einen Meerespulli.


Die Wolle von Geilsk hatte ich noch in meinem Vorrat. Ich mag die Bomuld und Uld, eine schöne Qualität, angenehm im Sommer zu tragen (und zu stricken ;-) und sie kommt in einer Wahnsinnsfarbenvielfalt daher. …es gab noch viel mehr Blau und Grüntöne…  

Der Pulli ist etwas lässiger im Raglanschnitt von oben nach unten mit einem tieferen Ausschnitt gestrickt. Bisher gibt es keine Anleitung dafür. Es ist mein eigenes Design.



Verlinkt mit MemadeMittwoch , Auf den Nadeln September und Sewlala
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