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Donnerstag, 14. Februar 2019

Gegen Winterblues hilft jetzt Elfriede und ein turbulenter Rückblick auf die Woche...



Und zack: Donnerstag! Halbe Woche rum und noch nicht mal die Hälfte von dem geschafft, was auf meiner To Do Liste steht… Ich sollte vielleicht mal versuchen meine To Do Listen nicht so lang werden zu lassen, dann macht es wahrscheinlich auch mehr Spaß sie abzuarbeiten.  Aber der Elfriede Shaw ist fertig. Mehr dazu im unteren Teil.


Trotz voller To Do Liste hatte ich eine tolle Woche und habe jede Menge Menschen getroffen, zum Beispiel beim Bloggertreffen am Freitag in Kiel in der Starterkitchen. Danke @mintundmeer für die Organisation. Der Austausch mit Anderen ist es ja, was das Bloggen so spannend macht. SturmStine (guckt euch unbedingt auch ihre schönen Insta Fotos an und mydailymeer (die mir immer aus der Seele schreibt) waren mit mir da. Und wir haben uns unter anderem bei einem leckeren mitgebrachtem Büffet mit A-matter-of-taste, kochkarussel (sehr lecker!) und seebrautblog und mirisway (mal was ganz anderes) und Alltagsgewusel (guckt euch unbedingt dieses Foto an :-) bei einem leckeren Büfett  ausgetauscht. Ähm… und keine Fotos gemacht...  


Am Samstag ging es morgens dann gleich weiter mit einem Seminar bei der VHS in Hamburg, zu dem mich meine Lieblingsschwägerin @frau_friesenherz mitgenommen hat. 
Es ging nicht um Erste Hilfe, sondern um LETZTE HILFE, ein wie wir finden sehr wichtiges Thema, den keiner möchte alleine in irgendeinem Waschraum sterben (wie es früher gang und gebe war) und warum denken wir eigentlich immer, dass wir bis zur letzten Minute alles medizinische ausschöpfen müssen?  Ist es nicht viel schöner, im Kreise seiner Lieben Zuhause Abschied zu nehmen? Auch wenn es vielleicht Tage und Wochen dauert. Aber natürlich braucht es auch Mitmenschen und professionelle Hilfe dafür. All das war Thema in dem Kurs. Und wenn wir während des Kurses vielleicht noch dachten, dass wir einfach nur einen Kurs mitgemachte haben, so stellten wir später fest, dass es uns emotional ganz schön bewegt hat. Denn alles schon erlebte spiegelte sich in den Gesprächen und Themen eben doch wieder.

Auch der Sonntag war toll und emotional bewegt. Wir waren beim Axis-Konzert, dass nun schon zum 11. Mal stattfand.  Organisiert wird das Konzert von unserer Freundin Heidrun Pfeiffer, derer Sohn Frederick an einem Osteosarkom starb.  Ein fieser Knochenkrebs, der besonders bei Heranwachsenden auftritt, selten und deshalb noch viel zu unerforscht ist. Deshalb hat sie zusammen mit dem behandelnden Arzt Prof. Dr. med Bruhns diese Konzerte ins Leben gerufen. Die Einnahmen - bis 2018 mehr als 76000 € - kommen der Knochenkrebsforschung von Professor Dr. Bielack zu Gute. Alleine im letzten Jahr sind durch Kuchenverkauf, Spenden und die Einnahmen aus den Tickets 11000 € zusammen gekommen. Deshalb Hut ab vor der tollen Arbeit und ein großes Dankeschön an alle Künstler die jedes Jahr ohne Gage auftreten. In diesem Jahr waren es die Inseldeerns, der Pfeiffer, der wunderbare Chor Gospeltrain von Peter Schuldt und mit einem nicht enden wollenden Konzert SALUT SALON. Die Stimmung war phantastisch und unser gemeinsames Essen nach dem Konzert mit vielen Freunden von Heidrun hat das Wochenende abgerundet.


Da ich nach dem phantastischen Abend nicht gleich ins Bett konnte, habe ich noch schnell vor Mitternacht meinen Elfriede Shawl fertig gestellt, gebadet und geblockt. Er ist perfekt für diese Tage. Wärmt in der Wintersonne meine  Schultern und an grauen Tagen hebt er die Stimmung dank des wunderschönen Orange ungemein.



 Gestrickt habe ich den Schal mit 2-trådig Ullgarn vom Ullcentrum Öland mit Nadelstärke 4. Die Anleitung findet ihr im Laine Magazin no 6.  Eigentlich kein Buch… aber eigentlich auch doch. Ich habe das Tuch in der Preview gesehen und sofort beschlossen, dass ich a) das Magazin brauche und b) das Tuch stricken will. Den Afterparty  Sweater  aus dem Magazin möchte ich auch noch stricken. Ich denke in Edinburgh werde ich bestimmt Wolle dafür finden. (Nur noch 5 Wochen bis zum EYF !)


Ansonsten war die Woche voll mit Terminen für die Schule… ja ich weiß, ich schrieb letzte Woche, dass ich das Abbauen wollte. Aber diese Woche stellt sich die KGSE nun mal den zukünftigen Fünftklässlern vor und Schulelternbeiratssitzung war gestern auch. Also voller Einsatz - Schlafen wird sowieso überbewertet…

Macht es euch schön!

                                Claudia



Tuch: Elfriedes Shaw aus dem Laine Magazin
Wolle : Ullcentrum Öland
Verlinkt mit  Maschenfein und sew lala


Dienstag, 12. Juni 2018

12 von 12 im Juni, ein unterzuckerter Tagesbeginn und Matjes vom Feinsten in der Mitte



Moin Moin! Dieser Tag ist mal wieder komplett anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe… Aber sowas von… Nach 5 erlebnisreichen Tagen, die meine Jüngste* ganz gut gemeistert hat, hatten wir heute Nacht dann den Salat. Statt  früh zu Bett und ordentlich Schlaf nachholen, war sie zwischen 22.00 und 24.00 Uhr so stark unterzuckert, das an Schlaf nicht zu denken war. Um 24.00 Uhr stieg der Blutzucker allmählich wieder in den Normbereich, aber noch nicht hoch genug um entspannt schlafen zu können. Also schlug ich mir noch eine halbe Stunde mit Stricken um die Ohren, fiel dann total müde ins Bett. Aber nicht ohne mir den Wecker eine Stunde später zu stellen, um zu checken, ob der Blutzucker sich stabilisiert hat. Hatte er (vermeintlich…). Das waren dann also schon mal die ersten anderthalb Stunden des 12. Allerdings ohne Foto.


Um halb fünf wachte ich das erste Mal auf. Mit einem blöden Gefühl. Und richtig. Das Kind neben mir war hoffnungslos unterzuckert… Von wegen wieder stabilisiert. Und ich war schrecklich müde. Denn nächtliches Messen - auch wenn ich neben ihr geschlafen habe - macht mich immer echt fertig. Da sie überhaupt nicht wieder hoch kam, obwohl die Pumpe ab war und ihr vom Essen auf nüchternen Magen schon schlecht war, entschied ich, dass sie heute nicht zur Schule geht und wenigstens sie weiter schlafen darf. Ich für meinen Teil habe alle halbe Stunde den Blutzucker kontrolliert und mich müde gefragt, wie ich den Tag rumkriegen will. 

Und dabei hatte ich so viel auf dem Zettel. Eigentlich wollte ich in den Morgenstunden - um halb sieben verlässt Malin normalerweise das Haus - einen Blogpost schreiben, dann ein bisschen Sport, eine Hunderunde, eine Dusche und ab in die Stadt… Das war aber natürlich nix.


Also erst einmal Kaffee. Einen großen Pott!


Dann ab nach Hamburg zum Saisonstart des Matjes. Auf dem Weg zum Restaurant Engel eine Begegnung der unheimlichen Art mit einem Tiefstarter… 



In Teufelsbrück in dem Restaurant von Tarik Rose wurde das erste Fass mit holländischem Matjes geöffnet. 



Das Restaurant liegt direkt am Anleger Teufelsbrück, mit Blick auf die Elbe und zwischendurch auch schwankendem Boden. Nix überkandideltes, eher wunderbar Bodenständig. Ein Restaurant nach meinem Geschmack.



Hier wird für die anwesenden Journalisten schön in die Kamera geguckt, damit auch ja jeder ein wunderbares Foto hat. Blogger gehen da eher anders vor ;-) ist mir dabei aufgefallen…
Reinhold Beckmann war auch da. Er erhielt einen Scheck über 16000 € für seine Stiftung NestWerk . 




Natürlich gab es auch jede Menge Matjes. Sehr lecker zubereitet von dem sympathischen Tarik Rose und seinem Team. 

Für mich war dieser Tag ein Teil meiner persönlichen Challenge, denn ich bin eigentlich kein Fischesser. Geräuchert schon, aber Matjes stand bisher nicht auf meinem Speiseplan. Da sich Geschmäcker aber bekanntlich ändern können beschloss ich, es heute noch einmal zu versuchen. Und ich war angenehm überrascht. So gesehen war der Tag also ein Erfolg.



Über sein Buch haben wir mit Tarik Rose auch gesprochen. Ich war ja sofort von den Bildern gepackt. Ich stehe auf gute Foodfotografie. Die Rezepte enthalten Zutaten, die ich auch auf dem Land bekomme. Das Kochbuch kommt auf meine Geburtstagswunschliste.




Nachtisch mit Ausblick 


Da der Fähranleger direkt vor der Tür lag habe ich die Fähre nach Hause genommen. Man beachte mein dickes Auge. Dinge, die die Welt nicht braucht...


Stricken mit Ausblick



Und in der Bahn noch eine Portion Hygge zum Strickzeug.
Das war mein 12. Juni in Bildern und Text. Insgesamt doch nicht so doof, wie er gestartet ist. Wenn auch bannig grau.  Auch Malin hat sich Mittags berappelt gehabt. Und wie waren eure 12 von 12 ?



* Für alle neuen Leser: Malin meine Jüngste hat Diabetes Typ 1 und leider gibt es immer wieder Dinge im Leben und Tage einfach nur so, die unser Leben total auf den Kopf stellen, weil der Diabetes sich nicht unbedingt an Absprachen hält.