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Dienstag, 5. März 2019

Vom meteorologischen Frühlingsanfang, der Neverending Story mit dem Bus und über dem Feuer gebratenen Spätzle


Tja, nun hatten wir meteorologischen Frühlingsanfang und auch wenn ich immer noch das Gefühl habe, dass der Winter noch nicht zu Ende sein kann, weil er hier im Norden irgendwie noch gar nicht da war, genieße ich jede freie Minute draußen. Es ist so herrlich die Sonne aufgehen zu sehen ( und dafür nicht in aller Herrgottsfrühe aufstehen zu müssen), einen Kaffee draußen zu trinken, wann immer es geht und lange Runden mit dem Hund zu gehen. Als wir neulich am Bokeler See waren, habe ich mir gewünscht, draußen auf dieser Terrasse Frühstücken zu können. Stattdessen haben wir unseren Kaffee am See vor dem Bus getrunken. Das war auch schön.



Apropo Bus: 
Er hat gerade wieder eine kleine Reparatur hinter sich. Und während Herr Reetselig Spaß am Fehler suchen, finden und erfolgreichen Reparieren hat, mach ich mir so meine Gedanken… 

Wenn er fährt liebe ich mein Paulchen, aber wenn er muckt dann könnte ich Fritz-Paul echt eintauschen. Fragt sich nur gegen was. Und da der Bus selbst ausgebaut ist, denke ich da durchaus zweimal drüber nach. Der ganzen Familie ist noch sehr gut im Gedächtnis, wie die Kinder (schon ein bisschen länger her…) zu Beginn der Sommerferien immer ihren Papa fragten, wann wir endlich nach Schweden fahren und er immer wieder antwortete: "Wenn der Bus fertig ist". Blöd, wenn einer Spaß hat und alle anderen in der Warteschleife rotieren. Aber dann waren es die tollsten Ferien ever! Wir vier, der Hund und der Bus. 

Nix mit Tüdelüt, Instagram tauglichen Bildern, Geschirr, das was her machte oder so. Nö. Einfach mal machen. Wenn ich heute so darüber nachdenke, dass wir nicht mal eine Probefahrt gemacht und geguckt haben, ob es alles praktikabel ist … war auch egal. Aber unsere erste Fahrt führte uns zum Baumarkt, Klettband für unsere provisorischen Mückenvorhänge kaufen. Das Klettzeugs klebt immer noch, die Vorhänge haben wir nur zweimal benutzt. Zu tüdelig. Und irgendwie war alles gut, wie es war. Keine Ahnung, warum wir alle immer glauben, es müsste alles perfekt sein, bevor wir losfahren. 

Erstens gibt es auch unterwegs Baumärkte. Wir müssen z.B. immer in Schweden zu Biltema.

Zweitens muss nicht jede Tasse zum Teller passen, braucht man  nicht unbedingt schickes Emaillegeschirr oder was weiß ich. In unserem Bus hängen z.B. 4 Porzellanbecher seit 2 Jahren und nehmen nicht mal Schlaglöcher krumm. Na ja, und außerdem kann man sich ja auch das eine oder andere Urlaubsmitbringsel in den Bus packen. Im ersten Schwedenurlaub fand ich ein Colaglas am Strand - lange Zeit mein Lieblingsglas, weil es so eine schöne Form hatte. 

Und drittens geht es doch um etwas ganz anderes, oder? Ich finde ja, der Weg ist das Ziel. Oft fahren wir ohne konkrete Pläne los, packen nur das nötigste ein und lassen uns darauf ein, was die Landschaft mit uns macht. Und es geht. Wir haben keinen Grill mit, aber wir haben auf Gotland an einem Strand gesessen und gegrillt. Die Roste lagen da für alle und wir haben sie danach wieder ordentlich zurück gelassen. Super. Weniger Gepäck für uns. Im ersten Jahr mit Paulchen hatten wir keine Campingstühle, sondern lediglich eine Picknickdecke und die Küchenkiste diente als Tisch. Wir haben auch keinen Kühlschrank, nur eine Kühlbox, die während der Fahrt über den Zigarettenanzünder läuft. Geht auch. Obwohl ich gerne irgendwann mal einen Kühlschrank hätte. Aber wichtiger finden wir, dass wir auch drinnen kochen können, und so haben wir eben nur einen Schubladenschrank mit Herd obendrauf. In England waren wir sehr glücklich darüber, denn dort haben wir mehr als einen Regenguss über uns ergehen lassen müssen und wären sonst wohl verhungert…

Also lange Rede kurzer Sinn: Ich hoffe, das Paulchen hält durch und wir können unser Geld ins Reisen stecken, statt in Reparaturen oder einen neuen Bus. Im Sommer wollen wir nach Schweden. Außerdem, so oft es geht nach SPO an den Strand und Stine möchten den Bus wieder mitnehmen, wenn sie in Wacken und beim Werner Rennen arbeitet. Alles andere ist noch offen.



Zur Einstimmung auf die Campingzeit haben wir schon mal draußen gekocht. Ich träume ja von einer Outdoorküche… Aber das ist auch so eine Sache. Eigentlich braucht es gar nicht so viel Tüdelkram.  Und da ich mich sowieso nicht festlegen kann, wo die Outdoorküche denn stehen soll ( am Fluss geht nicht #ausgruenden ) bleibe ich flexibel und koche wo es mir gefällt.


Hier haben wir uns Spätzle mit Bergkäse über dem Feuer gebraten.
Das geht echt flott. Die vorgekochten Spätzle haben wir in der Pfanne gebraten und zum Schluss noch den frisch gehobelten Bergkäse drüber  gegeben und ein bisschen geschmolzen. Mega lecker ohne viel Aufwand. Das gibt es diese Saison bestimmt noch häufiger!

Die tolle Pfanne ist eines dieser Urlaubsmitbringsel, an denen ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Von dem Geschirr aus Emaille habe ich mir mit 14 Jahren einen Teekessel und 2 Becher in Blau mit Punkten gekauft, weil ich sie so toll fand und sie waren schon überall mit uns.


Die Wolle mit der ich hier am Feuer stricke ist auch ein Urlaubsmitbringsel aus Schweden und ich zeige euch in den nächsten Tage, was ich mir Schönes für das Edinburgh Yarn Festival daraus gestrickt habe.



Ich wünsche euch allen eine schöne Woche. Ob mit Ferien oder ohne - habt es fein und genießt die Frühlingsvorboten 

                      Claudia

Montag, 3. Dezember 2018

Advent Advent ein Lichtlein brennt, das dritte Türchen klemmt und die leckersten Schneemandeln ever

Um es vorweg zunehmen : Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Und auch wenn ich manchmal grummle, weil ich gar nicht weiß, wo die Zeit bleibt und wann ich das alles schaffen soll, was ich mir selber aufbrumme, so liebe ich doch die Stimmung und das ganze Drumherum. Die brennenden Kerzen, die das Dunkel da draußen so milde stimmen. Das Glitzern in den Kinderaugen, die gemeinsamen Unternehmungen, gemütliche Zeit mit Familien und Freunden.

Und jeden Morgen gehe ich als erstes durch unseren großen Raum und zünde Kerzen an, und mache die Sterne und Lichterketten an und freuen mich an den Adventskalendern. Wie in jedem Jahr haben Stine und Malin einen Päckchenkalender, Bernd einen mit Marzipan und ich freue mich in diesem Jahr wieder über einen -tja, wie nennt man ihn überhaupt? … einen Frauenadventskalender?



Es ist mein vierter Adventskalender, den ich mit anderen Frauen zusammen mache und so schön wie dieses Jahr war er noch nie. Das fängt schon bei der Verpackung an, denn wir haben uns darauf geeignet, alle Päckchen in Schwarz, Weiß, Zeitungs- oder Packpapier einzupacken. Und so sieht auch der von vielen Frauen gebastelte Kalender sehr stimmig aus.

Das Bild ist leider total grottig, denn das Wetter ist dunkelgrau und regnerisch… 

Wir haben uns mit 9 Blogger- und Instagramfreundinnen zusammen getan. Allesamt kreativ und den Schönen Dingen im Leben aufgeschlossen. 9 Frauen, damit niemand sein eigenes Paket aufmachen muss, sondern wirklich jeder Tag eine Überraschung ist. Ich gebe zu, es war schon etwas kniffelig 3 schöne Projekte zu finden, die sich gut selber machen lassen, die meinen Ansprüchen genügen und die sich gut verpacken lassen. Aber ich bin fündig geworden und nun hoffe ich, dass es den Anderen gefällt. Ich war jedenfalls schon sehr glücklich über meine ersten Päckchen.

Das heutige Päckchen habe ich gepackt und da drin befindet sich neben selbstgemachtem Vanillezucker eine Tüte mit Schneemandeln und das Rezept bekommt ihr jetzt von mir. Aber Vorsicht, sie sind mega lecker und wenn man sie nicht schnell genug in Tüten zum Verschenken verpackt, haben die anderen Familienmitglieder sie verputzt...


Schneemandeln 
(mit dem Thermomix zubereitet, aber es geht auch anders)

Zutaten:  50 g Vanillezucker   und
              100 g Zucker              im Thermomix 10 sec  / Stufe 10 pulverisieren
              400 g Mandeln
              150 g dunkle Schokolade (60 - 70 %)

Ich habe 50 g der Schokolade mit Chili genommen (gab es von Lindt, nur ein Tipp, keine Werbung…), genauso gut könnte  man aber auch etwas Chili in Pulverform oder als Fäden dazugeben. Die Menge müsstet ihr dann selber entscheiden. Ich mag den Gegensatz von Süße und Schärfe und dank der dunklen Schokolade kann ich viel mehr davon essen ;-) Ich finde im übrigen auch, dass sich der Kauf von guter Schokolade lohnt.

Die Mandeln werden mit 2 Esslöffeln der Zuckermischung vermischt und auf einem Backblech verteilt, im vorgeheizten Bachofen bei 160 Grad 10 - 15 Minuten geröstet. Der Zucker karamellisiert nicht, die Mandeln werden nur etwas krosser. Dann die Mandeln etwas abkühlen lassen. Der restliche Zucker wird schon mal in eine verschließbare Box gegeben, in die nachher auch noch die Mandeln passen sollen.
In der Zwischenzeit die Schokolade im Topf zerkleinern ( 6 Sek / Stufe 8) und  dann schmelzen ( 3 Min / 50° / Stufe 2 ). Evtuell ein bisschen Chili dazu geben, wenn die Schokolade nichts enthält. 
Die Mandeln zur Schokolade geben ( 30 sec / linksrum / Stufe 2) mit der Schokolade verrühren.  Dann sofort in die Puderzuckerbox geben und schütteln bis alle Mandeln mit dem Zucker ummantelt sind.
               


In hübschen Tüten oder Gläsern verpacken oder noch viel besser : sofort vernaschen! Aber ich habe euch gewarnt! Die sind unwiderstehlich lecker.

So, und jetzt noch die Auflösung zur Überschrift : Das dritte Türchen hat geklemmt, weil dieses Internetz mal wieder (das dritte Mal in einer Woche) für mehrere Stunden ausgefallen ist. Schön, dass wir gerade zur Glasfaser gewechselt sind (grummel…) Und natürlich war der Blogpost noch nicht fertig geschrieben…

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche. Vielleicht mit Weihnachtsmarktbummel und Punsch. Ich habe mir gerade sagen lassen, dass es in Itzehoe jetzt auch einen Punschwald gibt.  Jeden Tag ab 17.17 Uhr am Berliner Platz. Da wird der Feierabend-Einkaufsbummel doch gleich noch viel netter, wenn man ihn zwischen Tannen und besinnlicher Rockmusik (Wacken lässt grüßen ;-) bebenden kann.

Und er wer es sich anders gemütlich machen möchte, sitzt vielleicht mit einer Tasse Tee auf dem Sofa und tollt mit Pinkepanks Hilfe durch das Internet, allen tollen Online Adventskalendern auf der Spur. Mein stiller Favorit ist ja Tastesheriffs Wohlfühlkalender zum Ausdrucken und abhaken bzw. Sternchen ausmalen. Dass liegt vielleicht daran, dass ich so ein Listenfan bin, aber es ist ja auch jedes Mal ein Gewinn, wenn man etwas ausmalen kann, denn dann habt ihr euch etwas gutes getan!


Die Weihnachtsplaylist konnte ich schnell abhaken, denn ich habe meine Liste auf Spotify vom letzten Jahr schon beim Schmücken gehört, den Kaffee habe ich am ersten Advent im Bett genossen und den Termin am Freitag habe ich auch einfach mal sausen lassen, denn weniger ist mehr. Genauso verfahre ich auch mit der Weihnachtsdeko. Wer sagt eigentlich, dass alles am ersten Advent (oder sogar noch früher) hängen muss? Ich finde es viel schöner, wenn immer wieder etwas dazu kommt. Ein schöner Strauß Blumen, neue Fenstersterne, ein paar schöne Kekssorten, ein neues Lied für die Playlist oder ein neues Weihnachtsbuch.
"Verliebt für eine Weihnachtsnacht" kann ich als Weihnachtsschmonzette empfehlen. Stine hatte es sich gewünscht und da es bei uns eine Tradition ist, zum ersten Advent ein Weihnachtsbuch zu bekommen, bin ich dem natürlich gerne nachgekommen und hab mich schon mal schnell ein paar Nächte durch gelesen. Noch ein ausgemaltes Sternchen mehr. Aber ich werde mich zur Weihnachtszeit noch häufiger mit einem Buch verkrümeln. Zum einen, weil hier noch ein paar Weihnachtsschmonzetten liegen und zum anderen, weil ich es liebe, bei Kerzenschein, Tee und Keksen in andere Welten abzutauchen. Ganz genauso, wie mit meinen Görls Filme zu schauen. Gestern musste es "Plötzlich Prinzessin" sein, weil Malin den noch nicht kannte.
So, macht es euch nett und vielleicht könnt ihr ja auch den einen oder anderen Stern auf Claras Liste ausmalen.



Sonntag, 11. November 2018

Herbstpicknick mit bunten Blättern und farbenfrohem Geschirr - mein Sonntagsglück - und eine lange Geschichte warum das Picknick nicht am Strand stattfand

Werbung - Dieser Post ist in Kooperation mit Rice entstanden

Mögt ihr auch so gerne draußen sein wie ich? Ich finde ja, das man jedem Wetter etwas abgewinnen kann. Es ist so zauberhaft den Nebel über dem Fluss aufsteigen zu sehen und wenn sich dann ein paar Sonnenstrahlen dazu mischen bin ich glücklich. Stine und Malin waren beide im Waldkindergarten und haben immer und bei jedem Wetter draußen gefrühstückt, so dass sie es ganz normal finden, wenn es bei uns im tiefsten Winter, bei Null Grad, draußen in  der Sonne Kaiserschmarren gibt. Oder eben im Herbst ein Picknick am Fluss, mit frischem Brot, einer großen Schüssel Salat und Kuchen.





Schon das Backen und das Packen drinnen bei Sonnenschein hat großen Spaß gemacht.


Einen ganzen Korb voller Köstlichkeiten gab es.




In die Gläser bin ich ja ziemlich verliebt. Sie sind für ein Picknick einfach perfekt. Glas wäre viel schwerer als diese hübschen im Retrostil aus Acryl und diese gehen nicht kaputt. Und sie sehen so schön aus. 



Das Sauerteigteigbrot habe ich nach einem Rezept aus den 90ern gebacken. Ich räume gerade auf, da findet sich so einiges wieder an. Sehr lecker, aber noch nicht die endgültige Fassung. Geht es euch auch so? Bevor ich ein Brotrezept weiter geben kann muss ich es erst ein paar Mal ausprobiert haben. Selten, dass es beim ersten Mal perfekt wird.


Sehr cool finde ich ja auch unser Thermosgefäß für Suppe. Damit kann ich meinen Töchtern Suppe für die Pause mitgeben, wenn die Mensa nichts gutes bietet. Oder eben Suppe für das Picknick einpacken.




Zu dem Picknick gibt es natürlich auch eine Geschichte. Eigentlich sollte nämlich alles ganz anders sein.  Als ich Mo von Rice im Sommer in Dänemark kennengelernt habe haben wir uns lange unterhalten und im Laufe der Unterhaltung eine Idee gesponnen. Aber merke: Meistens kommt es anders als man denkt… Denn statt zwei leckere Coffee to go in den hübschen Becher zu kochen, in den Bus zu steigen und nach St.Peter-Ording an den Strand zu fahren um dort ein leckeres Picknick bei schönstem Strandwetter in den Herbstferien zu veranstalten, habe ich unseren Bus mit nagelneuen Winterreifen wieder zurück in die Werkstatt gestellt und da steht er noch immer… Seit Wochen! 
Auch Plan B schied damit aus. Der sah nämlich vor, den Picknickkorb einfach mit nach Schweden zu nehmen. Das Wetter wäre perfekt für ein Picknick in den Schären gewesen, aber leider passte nichts mehr ins Auto. Wir konnten nur das nötigste mitnehmen und dazu zählte das tolle Geschirr leider nicht… Also ehrlich mal, keine Ahnung wie ich ohne meinen Bus überstehen soll. Tausendmal habe ich in den letzten Tagen gesagt: " Das liegt im Bus. Und der ist in der Werkstatt." So ein Bus hat echt ein gutes Fassungsvermögen. Und einen Kocher. Damit kann man leckere Suppen vor Ort kochen und den Kaffeebecher wieder auffüllen. Und bei schlechtem Wetter drinnen picknicken und einfach die Lichterkette anmachen. Deshalb bitte Daumen weiter drücken. Wir geben immer noch nicht auf und hoffen, dass der Fehler doch noch gefunden wird und dann gibt es ein Winterpicknick beim Schlittschuhlaufen oder heißen Kaffee nach einem Spaziergang am Meer. Und die fröhlichen Farben von Rice hellen auch einen Spaziergang bei tiefhängenden Wolken wieder auf!

Ich wünsche euch allen einen fröhlichen Sonntag - vielleicht ja mit spontanem Picknick. Wir gehen gleich zum Martinsschlemmen bei unserem Kaufmann und freuen uns darauf, das halbe Dorf dort zu treffen. Mein Sonntagsglück ;-)



Danke auch an mein super Team! Außer einer zusätzlichen Fotografin (Stine) habe ich auch einen Bodyguard (Jette) angeheuert, damit niemand an das Essen geht, bevor alle Fotos im Kasten sind…


Das Geschirr ist bis auf die beiden Thermosgefäße von Rice und ich danke Mo für die tolle Zusammenarbeit. Es hat mir großen Spaß gemacht im Online-Katalog zu stöbern und mir etwas auszusuchen.

Dienstag, 12. Juni 2018

12 von 12 im Juni, ein unterzuckerter Tagesbeginn und Matjes vom Feinsten in der Mitte



Moin Moin! Dieser Tag ist mal wieder komplett anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe… Aber sowas von… Nach 5 erlebnisreichen Tagen, die meine Jüngste* ganz gut gemeistert hat, hatten wir heute Nacht dann den Salat. Statt  früh zu Bett und ordentlich Schlaf nachholen, war sie zwischen 22.00 und 24.00 Uhr so stark unterzuckert, das an Schlaf nicht zu denken war. Um 24.00 Uhr stieg der Blutzucker allmählich wieder in den Normbereich, aber noch nicht hoch genug um entspannt schlafen zu können. Also schlug ich mir noch eine halbe Stunde mit Stricken um die Ohren, fiel dann total müde ins Bett. Aber nicht ohne mir den Wecker eine Stunde später zu stellen, um zu checken, ob der Blutzucker sich stabilisiert hat. Hatte er (vermeintlich…). Das waren dann also schon mal die ersten anderthalb Stunden des 12. Allerdings ohne Foto.


Um halb fünf wachte ich das erste Mal auf. Mit einem blöden Gefühl. Und richtig. Das Kind neben mir war hoffnungslos unterzuckert… Von wegen wieder stabilisiert. Und ich war schrecklich müde. Denn nächtliches Messen - auch wenn ich neben ihr geschlafen habe - macht mich immer echt fertig. Da sie überhaupt nicht wieder hoch kam, obwohl die Pumpe ab war und ihr vom Essen auf nüchternen Magen schon schlecht war, entschied ich, dass sie heute nicht zur Schule geht und wenigstens sie weiter schlafen darf. Ich für meinen Teil habe alle halbe Stunde den Blutzucker kontrolliert und mich müde gefragt, wie ich den Tag rumkriegen will. 

Und dabei hatte ich so viel auf dem Zettel. Eigentlich wollte ich in den Morgenstunden - um halb sieben verlässt Malin normalerweise das Haus - einen Blogpost schreiben, dann ein bisschen Sport, eine Hunderunde, eine Dusche und ab in die Stadt… Das war aber natürlich nix.


Also erst einmal Kaffee. Einen großen Pott!


Dann ab nach Hamburg zum Saisonstart des Matjes. Auf dem Weg zum Restaurant Engel eine Begegnung der unheimlichen Art mit einem Tiefstarter… 



In Teufelsbrück in dem Restaurant von Tarik Rose wurde das erste Fass mit holländischem Matjes geöffnet. 



Das Restaurant liegt direkt am Anleger Teufelsbrück, mit Blick auf die Elbe und zwischendurch auch schwankendem Boden. Nix überkandideltes, eher wunderbar Bodenständig. Ein Restaurant nach meinem Geschmack.



Hier wird für die anwesenden Journalisten schön in die Kamera geguckt, damit auch ja jeder ein wunderbares Foto hat. Blogger gehen da eher anders vor ;-) ist mir dabei aufgefallen…
Reinhold Beckmann war auch da. Er erhielt einen Scheck über 16000 € für seine Stiftung NestWerk . 




Natürlich gab es auch jede Menge Matjes. Sehr lecker zubereitet von dem sympathischen Tarik Rose und seinem Team. 

Für mich war dieser Tag ein Teil meiner persönlichen Challenge, denn ich bin eigentlich kein Fischesser. Geräuchert schon, aber Matjes stand bisher nicht auf meinem Speiseplan. Da sich Geschmäcker aber bekanntlich ändern können beschloss ich, es heute noch einmal zu versuchen. Und ich war angenehm überrascht. So gesehen war der Tag also ein Erfolg.



Über sein Buch haben wir mit Tarik Rose auch gesprochen. Ich war ja sofort von den Bildern gepackt. Ich stehe auf gute Foodfotografie. Die Rezepte enthalten Zutaten, die ich auch auf dem Land bekomme. Das Kochbuch kommt auf meine Geburtstagswunschliste.




Nachtisch mit Ausblick 


Da der Fähranleger direkt vor der Tür lag habe ich die Fähre nach Hause genommen. Man beachte mein dickes Auge. Dinge, die die Welt nicht braucht...


Stricken mit Ausblick



Und in der Bahn noch eine Portion Hygge zum Strickzeug.
Das war mein 12. Juni in Bildern und Text. Insgesamt doch nicht so doof, wie er gestartet ist. Wenn auch bannig grau.  Auch Malin hat sich Mittags berappelt gehabt. Und wie waren eure 12 von 12 ?



* Für alle neuen Leser: Malin meine Jüngste hat Diabetes Typ 1 und leider gibt es immer wieder Dinge im Leben und Tage einfach nur so, die unser Leben total auf den Kopf stellen, weil der Diabetes sich nicht unbedingt an Absprachen hält.


Dienstag, 10. April 2018

Frühlingsbeginn in Småland und ein wunderbares Picknick in den Schären



Die Hälfte unserer wunderbaren Zeit in Schweden ist schon rum und von Winter mit Schnee, eisigen Temperaturen und Sonnenschein aber auch Sturm bis zu wundervollem frühlingshaften Wetter haben wir jetzt schon alles mitgenommen. Also Schweden einmal mit alles ;-) Mir ist das eigentlich egal, das Wetter können wir auch durch lamentieren nicht ändern, wenn es mal etwas grauer (aber trocken), so wie heute ist, dann machen wir es uns zwischendurch eben vor dem Ofen in unserem wunderbaren Ferienhaus gemütlich oder schlafen einfach mal länger.


Gestern hat das Wetter aber alles gegeben - pünktlich zum Schulstart der schwedischen Kinder nach den Osterferien. Malin, Jette und ich haben den Vormittag zu einem Picknick in den Schären genutzt.


Also fix Brötchen gebacken, Gemüse und Obst geschnippelt, alles in die neue schicke Brotdose, Pfefferminztee aufgießen, und los ging es. 


Brotdose und Thermoglasflasche hat Jeanette Fæster Jensen mir auf der Formland zum Testen mitgegeben und ich habe sie schon diversen Tests unterzogen ;-) Unter anderem während der Fahrt nach Schweden (findest du hier ). Die Unterteilung in der Brotdose ist echt klasse. Matscht doch nix mehr durcheinander und sieht viel schöner aus. Ich bin ziemlich verliebt in die tollen Produkte von Yummii Yummii, habe sie ja schon mal vorgestellt ( nachzulesen hier) und ich liebe die Fotos von Jeanette. Diese Kombination mit Holz bei den Flaschen hat es mir echt angetan. Und was ihr hier auf dem Bild nicht sehen könnt, die doppelwandige Glasflasche kommt mit einem Filter, zum Aufbrühen von Tee, Ingwerwasser oder was auch immer und ist super praktisch. Der Filter hat sogar einen Deckel und einen kleinen Henkel zum rausnehmen! Eben dänisches Design. Schön und praktisch zugleich. Hach. ( so, und weil das gerade in ist: nööö, ich kriege kein Geld für den Post, ich zeige euch nur, was ich wirklich gerade mag und erzähle euch von Yummii Yummii, weil ich finde, das kleine Start Up`s es verdient haben, dass man ein bisschen Werbung -oh diese Wort... - für sie macht. Deswegen fahre ich ja zur Formland nach Dänemark. Um euch danach von dem ganzen schönen dänischen Design vorzuschwärmen )



Gunnasjö ist ca. 10 km von unserem wunderbaren Ferienhaus entfernt. So können wir das Leben im Wald genießen und immer wenn wir zum Einkaufen nach Oskarshamn fahren, den Blick auf die Ostsee genießen. 



Diese Zwei haben das Klettern über die runden Steine genossen, ich habe festgestellt, dass ich manchmal einen Knick in der Linse hatte und der Horizont kippt, weil der Untergrund auf dem ich stand nie gerade war...


Suchbild. Finde Kind und Hund...


Ein bisschen wehmütig hat mich der Platz auf den Felsen werden lassen, während ich da so vor mich hinstrickte... denn von hier geht die Fähre nach Gotland und der Trip nach Gotland letzten Sommer ist in unseren Erinnerungen noch immer sehr präsent und wir erzählen uns oft gegenseitig von unseren Lieblingsplätzen dort.
Der Blogpost über Gotland sollte eigentlich auch schon lange geschrieben sein. Ich beeile mich, okay;-)

Und wer jetzt schon mal gucken möchte, wo wir eigentlich immer Urlaub machen, der guckt mal hier. Ein paar Termine sind noch frei. 

                  Hej do     Claudia 

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schönes Design von der Formland immer mit dabei

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Ich wollte euch ja noch eine meiner liebsten Entdeckungen der Formland vorstellen - Yummii Yummii


Schöne Dinge ziehen mich ja magisch an und wenn sie dann auch noch so schön präsentiert werden!
Also ich muss sagen, Jeanette hat mit ihrer Standpräsentation genau in mein Herz getroffen und ich war sehr froh, dass man auf so einer Messe nichts kaufen kann... ich fürchte, es wäre sonst um mich geschehen. Praktisches, das auch noch schön daher kommt und sowieso im Schulalltag gut gebraucht werden kann. Also, da hätte ich den Kaufrausch vor jedem vertreten können. Ich meine, ich bin ja sowieso ein Verpackungsopfer und wenn man Lebensmittel so schön verpacken kann, dann ist es doch Grund genug, oder?


Ich habe schon länger keine Lust mehr auf diesen Plastikkram. Es soll schön und praktisch sein und wenn Malin ihr Frühstück in der Schule auspackt soll sie Spaß am Essen haben.
Deshalb brauchen wir ganz klar so eine Brotdose mit Teilung und einen Henkelmann... also so einen Thermobehälter für Suppe, Nudeln, oder auch gerne im Sommer gekühlten Joghurt.


Die Thermoskanne habe ich im Schwedenurlaub und danach schon auf Herz und Nieren geprüft und nicht nur für wunderschön sondern auch für gut befunden. Ich bin eine Thermoskannensammlerin, was daran liegt, dass ich seit meiner Schulzeit immer eine Thermoskanne Tee bei mir habe. Ich habe also schon etliche schöne Kannen geschrottet ;-) und viele Alukannen (schöne und nicht so schöne) verbeult. Diese Kanne ist die schönste aller Alukannen mit ihrem hübschen Holzdeckel!




Sieht das nicht lecker aus? Ihr müsst euch unbedingt die schönen Fotos auf Jeannette´s Website ansehen.



Und ich möchte jetzt bitte mit einer Kanne voll heißem Tee und meinem Strickzeug nach Gotland zurück gebeamt werden!

                               Hej Hej oder Hejdo

                                        Claudia