Dienstag, 12. Juni 2018

12 von 12 im Juni, ein unterzuckerter Tagesbeginn und Matjes vom Feinsten in der Mitte



Moin Moin! Dieser Tag ist mal wieder komplett anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe… Aber sowas von… Nach 5 erlebnisreichen Tagen, die meine Jüngste* ganz gut gemeistert hat, hatten wir heute Nacht dann den Salat. Statt  früh zu Bett und ordentlich Schlaf nachholen, war sie zwischen 22.00 und 24.00 Uhr so stark unterzuckert, das an Schlaf nicht zu denken war. Um 24.00 Uhr stieg der Blutzucker allmählich wieder in den Normbereich, aber noch nicht hoch genug um entspannt schlafen zu können. Also schlug ich mir noch eine halbe Stunde mit Stricken um die Ohren, fiel dann total müde ins Bett. Aber nicht ohne mir den Wecker eine Stunde später zu stellen, um zu checken, ob der Blutzucker sich stabilisiert hat. Hatte er (vermeintlich…). Das waren dann also schon mal die ersten anderthalb Stunden des 12. Allerdings ohne Foto.


Um halb fünf wachte ich das erste Mal auf. Mit einem blöden Gefühl. Und richtig. Das Kind neben mir war hoffnungslos unterzuckert… Von wegen wieder stabilisiert. Und ich war schrecklich müde. Denn nächtliches Messen - auch wenn ich neben ihr geschlafen habe - macht mich immer echt fertig. Da sie überhaupt nicht wieder hoch kam, obwohl die Pumpe ab war und ihr vom Essen auf nüchternen Magen schon schlecht war, entschied ich, dass sie heute nicht zur Schule geht und wenigstens sie weiter schlafen darf. Ich für meinen Teil habe alle halbe Stunde den Blutzucker kontrolliert und mich müde gefragt, wie ich den Tag rumkriegen will. 

Und dabei hatte ich so viel auf dem Zettel. Eigentlich wollte ich in den Morgenstunden - um halb sieben verlässt Malin normalerweise das Haus - einen Blogpost schreiben, dann ein bisschen Sport, eine Hunderunde, eine Dusche und ab in die Stadt… Das war aber natürlich nix.


Also erst einmal Kaffee. Einen großen Pott!


Dann ab nach Hamburg zum Saisonstart des Matjes. Auf dem Weg zum Restaurant Engel eine Begegnung der unheimlichen Art mit einem Tiefstarter… 


In Teufelsbrück in dem Restaurant von Tarik Rose wurde das erste Fass mit holländischem Matjes geöffnet. 



Das Restaurant liegt direkt am Anleger Teufelsbrück, mit Blick auf die Elbe und zwischendurch auch schwankendem Boden. Nix überkandideltes, eher wunderbar Bodenständig. Ein Restaurant nach meinem Geschmack.


Hier wird für die anwesenden Journalisten schön in die Kamera geguckt, damit auch ja jeder ein wunderbares Foto hat. Blogger gehen da eher anders vor ;-) ist mir dabei aufgefallen…
Reinhold Beckmann war auch da. Er erhielt einen Scheck über 16000 € für seine Stiftung NestWerk 



Natürlich gab es auch jede Menge Matjes. Sehr lecker zubereitet von dem sympathischen Tarik Rose und seinem Team. 

Für mich war dieser Tag ein Teil meiner persönlichen Challenge, denn ich bin eigentlich kein Fischesser. Geräuchert schon, aber Matjes stand bisher nicht auf meinem Speiseplan. Da sich Geschmäcker aber bekanntlich ändern können beschloss ich, es heute noch einmal zu versuchen. Und ich war angenehm überrascht. So gesehen war der Tag also ein Erfolg.


Über sein Buch haben wir mit Tarik Rose auch gesprochen. Ich war ja sofort von den Bildern gepackt. Ich stehe auf gute Foodfotografie. Die Rezepte enthalten Zutaten, die ich auch auf dem Land bekomme. Das Kochbuch kommt auf meine Geburtstagswunschliste.


Nachtisch mit Ausblick 


Da der Fähranleger direkt vor der Tür lag habe ich die Fähre nach Hause genommen. Man beachte mein dickes Auge. Dinge, die die Welt nicht braucht...


Stricken mit Ausblick



Und in der Bahn noch eine Portion Hygge zum Strickzeug.
Das war mein 12. Juni in Bildern und Text. Insgesamt doch nicht so doof, wie er gestartet ist. Wenn auch bannig grau.  Auch Malin hat sich Mittags berappelt gehabt. Und wie waren eure 12 von 12 ?



* Für alle neuen Leser: Malin meine Jüngste hat Diabetes Typ 1 und leider gibt es immer wieder Dinge im Leben und Tage einfach nur so, die unser Leben total auf den Kopf stellen, weil der Diabetes sich nicht unbedingt an Absprachen hält.


Kommentare:

  1. Der Diabetes macht manchmal Kapriolen. Auch unsere Familie ist durch einen Diabetiker manchmal durcheinander.
    Matjes zählt zu meinen Lieblingsfischen. Da wäre ich gerne bei gewesen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Moin Andrea,
      diese Blutzucker ist manchmal echt nervig. Grrr, aber in der Regel klappt es ja.
      Die Matjeswochen gehen ja gerade erst los. In Glückstadt feiern sie ja immer eine Woche ;-)
      Liebe Grüße vom Deich
      Claudia

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  2. herrlich, wie sich diese kleinen Fischchen in dem fass aneinander kuscheln... und frischen Matjes finde ich megalecker...!!! Das nächste Mal nimmst Du mich also bitte mit ;)
    Hoffe, Du hast Dich heute wieder erholt und Malin ist auch wieder auf dem Damm!glg von der Förde, Britta

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